Argumentationshilfe zur Differenzierung von Zuwanderergruppen

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Argu­men­ta­ti­ons­hil­fe des Bun­des der Ver­trie­be­nen zum The­ma:
Deut­sche Hei­mat­ver­trie­be­ne und Flücht­lin­ge,
Aus­sied­ler und Spät­aus­sied­ler und heu­ti­ge Flücht­lin­ge

Link zum Bei­trag in “Volk auf dem Weg”, Janu­ar 2016 (pdf)


1.  Ein­füh­rung

In der öffent­li­chen Dis­kus­si­on wer­den oft Par­al­le­len zwi­schen den deut­schen Hei­mat­ver­trie­be­nen und Flücht­lin­gen, Aus­sied­lern und Spät­aus­sied­lern sowie den heu­ti­gen Flücht­lin­gen her­ge­stellt. Das Prä­si­di­um des Bun­des der Ver­trie­be­nen stellt klar, dass eine dif­fe­ren­zier­te Betrach­tung für eine sach­li­che Aus­ein­an­der­set­zung mit die­sem The­ma not­wen­dig ist.

Schon 1950 haben die Ver­trie­be­nen in ihrer Char­ta erklärt:

Ost-Ukraine: der BdV unterstütz die Forderung der Landsmannschaft nach Erleichterungen beim Nachweis der Sprachkenntnisse

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BdV_LogoDas BdV-Prä­si­di­um hat sich mit der fort­dau­ernd gefähr­li­chen Lage in der Ost­ukrai­ne beschäf­tigt. Für die Ange­hö­ri­gen der dor­ti­gen deut­schen Volks­grup­pe sind Erleich­te­run­gen beim Nach­weis deut­scher Sprach­kennt­nis­se not­wen­dig, wenn sie in Deutsch­land Schutz suchen möch­ten. Die Anfor­de­run­gen soll­ten sich an den der­zeit gel­ten­den Bestim­mun­gen für jüdi­sche Zuwan­de­rer aus den ost­ukrai­ni­schen Bezir­ken Lugansk und Donezk ori­en­tie­ren, von denen der Nach­weis über Sprach­kennt­nis­se erst zwölf Mona­te nach der Ein­rei­se zu erbrin­gen ist.

Link zur Pres­se­mit­tei­lung des BdV (Bund der Ver­trie­be­nen)


For­de­rung der Lands­mann­schaft:
Kei­ne Benach­tei­li­gung der Deut­schen aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on durch Ungleich­be­hand­lung bei Nach­weis der Sprach­kennt­nis­se 

Mit einem Schrei­ben an den Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Dr. Tho­mas de Mai­ziè­re hat die Lands­mann­schaft der Deut­schen aus Russ­land die Schaf­fung einer Mög­lich­keit für den nach­träg­li­chen Nach­weis der Sprach­kennt­nis­se gefor­dert.

Eine Benach­tei­li­gung der Deut­schen aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on durch die Ungleich­be­hand­lung bei Nach­weis der Sprach­kennt­nis­se darf nicht län­ger bestehen blei­ben!

Link zum Schrei­ben an den Bun­des­in­nen­mi­nis­ter

Link zur Anord­nung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums des Innern

Link zum Hin­weis auf der Inter­net­sei­te der Deut­schen Bot­schaft in Kiew

Bundeskanzlerin Merkel: Vertreibungen sind immer Unrecht

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Der Bund der Ver­trie­be­nen hat Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel mit der Ehren­pla­ket­te in Gold aus­ge­zeich­net. Die Bun­des­re­gie­rung ste­he zu ihrer Ver­ant­wor­tung für die Ver­trie­be­nen, erklär­te Mer­kel in Ber­lin. Gleich­zei­tig for­der­te sie dazu auf, die Stim­me gegen die Ver­trei­bun­gen von heu­te zu erhe­ben.

Pres­se­mit­tei­lun­gen: Bun­des­re­gie­rung / BdV,
Wei­te­re Fotos

Tag der Heimat des Bundes der VertriebenenFoto: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Praesidentin des BdV Erika Steinbach (CDU) - Verleihung der BdV_Ehrenplakette in Gold an die BundeskanzlerinBerlin, Urania, 30.08.2014Fotograf: HC Plambeck

Neu geschaf­fen: die gol­de­ne Ehren­pla­ket­te, mit der die Kanz­le­rin vom Bund der Ver­trie­be­nen aus­ge­zeich­net wur­de.
Foto: Bundesregierung/Plambeck

Die Bun­des­kanz­le­rin bekann­te sich in ihrer Rede zur beson­de­ren his­to­ri­schen Ver­ant­wor­tung Deutsch­lands. Der von Deutsch­land ent­fes­sel­te Krieg und die Ver­bre­chen des Natio­nal­so­zia­lis­mus waren die Ursa­che für Mil­lio­nen von Toten und für uner­mess­li­ches Leid vie­ler Völ­ker, sag­te Mer­kel. “Das wer­den wir Deut­sche nie­mals ver­ges­sen”, ver­si­cher­te sie.

Mer­kel for­der­te: “Wir müs­sen dar­an erin­nern, wel­che Schre­cken Ver­trei­bung aus­löst.” Die Schick­sa­le der Ver­trie­be­nen sei­en uns Mah­nung, dass Ver­trei­bung unter kei­nen Umstän­den zu recht­fer­ti­gen sei und nie­mals Mit­tel der Poli­tik sein dür­fe, so die Kanz­le­rin.

Die Bun­des­re­gie­rung wol­le das The­ma Flucht und Ver­trei­bung und das rei­che deut­sche Erbe in Euro­pa auch in Zukunft und für kom­men­de Gene­ra­tio­nen leben­dig hal­ten, ver­si­cher­te Mer­kel. Als wich­ti­ge erin­ne­rungs­po­li­ti­sche Auf­ga­be bezeich­ne­te Mer­kel die Ein­rich­tung der Dau­er­aus­stel­lung im Deutsch­land­haus als sicht­ba­res Zei­chen gegen Flucht und Ver­trei­bung.

Goldene Ehrenplakette des BdV für Bundeskanzlerin Merkel

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Deutschland, Berlin, Bundestag, CDU/CSU Fraktionssitzung, Angelas Merkel, Heinrich Zertik, Volker Kauder, 06.11.2013 Foto: Christian Thiel, ( email: mail@cthiel.com, mobil: +49(0)177-4815403, Nutzung nur mit Honorar, Belegexemplar, Namensnennung  no modelrelease )

Bun­des­kanz­le­rin Dr. Ange­la Mer­kel mit Hein­rich Zer­tik (MdB)

Hier­zu erklärt BdV-Prä­si­den­tin Eri­ka Stein­bach MdB:
Am Sams­tag, den 30. August 2014 wer­den wir in Ber­lin Bun­des­kanz­le­rin Dr. Ange­la Mer­kel im Rah­men des Tages der Hei­mat die Ehren­pla­ket­te des BdV in Gold ver­lei­hen. Sie ist die ers­te Per­sön­lich­keit in der Geschich­te unse­res Ver­ban­des, der die­se Ehre zuteil wird.

Die­se Aus­zeich­nung ist neu geschaf­fen wor­den, um die Ver­diens­te der Bun­des­kanz­le­rin beson­ders zu wür­di­gen.

Landesgruppe Bayern bei dem BdV-Bildungsseminar in Wildbad Kreuth

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10491078_718026918232391_3989664074316042734_nAktiv und enga­giert ist die Lan­des­grup­pe Bay­ern der LmDR in das Wochen­en­de gestar­tet: Im Rah­men einer Schu­lung, die von dem BdV Lan­des­ver­band Bay­ern e.V. in Koope­ra­ti­on mit der Hanns Sei­del Stif­tung orga­ni­siert wur­de, haben sich zahl­rei­che Ver­tre­ter der Lan­des­grup­pe zum gemein­sa­men Ler­nen im Bil­dungs­zen­trum Wid­bad Kreu­th ver­sam­melt. Unter der Anlei­tung von erfah­re­nen Semi­n­ar­coa­ches, wie Hans-Georg Roth (Minis­te­ri­al­rat a.D., Reden­schrei­ber und Pres­se­spre­cher) und Wal­ter Föll­mer (Rechts­an­walt und ehem. BdV-Lan­des­ge­schafts­füh­rer), setz­ten sich die Semi­nar­teil­neh­mer in der Zeit vom 1. bis zum 3. August 2014 mit den The­men moder­nes Ver­eins­ma­nage­ment, Pres­se- und Öffent­lich­keitar­beit und der rich­ti­ge rhe­to­ri­sche Auf­tritt aus­ein­an­der. Als wei­te­rer Refe­rent dis­ku­tier­te mit der Semi­n­ar­grup­pe der Bun­des­vor­sit­zen­de der Sude­ten­deut­schen Lands­mann­schaft und Mit­glied des Euro­pa­par­la­ments a.D., Bernd Pos­selt, das The­ma „Lands­mann­schaf­ten und Volks­grup­pen – Bau­stei­ne Euro­pas“.

Heimatvertriebene und Spätaussiedler waren und sind Leistungsträger unserer Gesellschaft“

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m_muellerBay­erns Sozi­al­mi­nis­te­rin Emi­lia Mül­ler beton­te mit Bli­ck auf den Zen­tra­len Tag der Hei­mat am kom­men­den Sonn­tag in Pas­sau die Rol­le und Bedeu­tung der deut­schen Hei­mat­ver­trie­be­nen für Bay­ern: „Deutsch­land geht nicht ohne uns – die­ses Mot­to des Tages der Hei­mat 2014 bringt es auf den Punkt. Die deut­schen Hei­mat­ver­trie­be­nen waren und sind Leis­tungs­trä­ger in unse­rer Gesell­schaft und für den Erfolg unse­res Lan­des wich­tig. Mit Fleiß, Know-how und Ein­satz­be­reit­schaft haben die Hei­mat­ver­trie­be­nen und Spät­aus­sied­ler dazu bei­ge­tra­gen, dass Deutsch­land – und allen vor­an Bay­ern – sozi­al und wirt­schaft­li­ch heu­te Spit­zen­leis­tun­gen erbringt. Mit ihrer Kul­tur haben sie unser Land auch kul­tu­rell berei­chert.“

Die Minis­te­rin bekräf­tig­te auch die Ver­ant­wor­tung des Frei­staats gegen­über den Deut­schen aus dem öst­li­chen Euro­pa. „Wir errich­ten für unse­ren vier­ten Stamm das Sude­ten­deut­sche Muse­um in Mün­chen.  Außer­dem för­dert Bay­ern unver­min­dert die kul­tu­rel­len und grenz­über­schrei­ten­den Akti­vi­tä­ten der Hei­mat­ver­trie­be­nen und Spät­aus­sied­ler. Denn sie sind wich­ti­ge Brü­cken­bau­er in Euro­pa“, so Mül­ler und ergänz­te: „Mit unse­rem eige­nen bay­ern­wei­ten Gedenk­tag für die Opfer von Flucht, Ver­trei­bung und Depor­ta­ti­on hal­ten wir Schick­sal und Leis­tung der deut­schen Hei­mat­ver­trie­be­nen für die künf­ti­gen Gene­ra­tio­nen leben­dig im Bewusst­sein. Dies sind wir den Opfern schul­dig.“

Minderheitenrechte der Deutschen in der Ukraine gewährleisten

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BdV-LogoPres­se­mit­tei­lung des BdV (Bund der Ver­trie­be­nen) vom 26.05.2016

Zur Situa­ti­on der Deut­schen Min­der­heit in der Ukrai­ne erklärt die Prä­si­den­tin des Bun­des der Ver­trie­be­nen, Eri­ka Stein­bach MdB:

Auch in der anhal­tend unüber­sicht­li­chen, poli­ti­schen Situa­ti­on müs­sen die Rech­te der deut­schen Min­der­heit in der Ukrai­ne gewahrt blei­ben. Vor dem Hin­ter­grund der gewalt­tä­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen, gera­de im Oblast Donezk und Lugansk, tra­gen die ukrai­ni­schen Auto­ri­tä­ten Ver­ant­wor­tung, den im Euro­pa­rat rati­fi­zier­ten Min­der­hei­ten­schutz zu gewähr­leis­ten.