Sie geben Aussiedlern eine Stimme

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BZ_07082015Badi­sche Zei­tung, Aus­ga­be 07.08.2015

Ein Jahr im Ort­schafts­rat / Vier Russ­land­deut­sche berich­ten über ihre Erfah­run­gen in der Kom­mu­nal­po­li­tik.

LAHR. Bei den Kom­mu­nal­wah­len 2014 hat es auch sie­ben Spät­aus­sied­ler unter den Kan­di­da­ten gege­ben, die sich um Sit­ze in den Ort­schafts­rä­ten bewar­ben. Vier von ihnen haben geschafft, gewählt zu wer­den. Nach etwas mehr als einem Jahr kom­mu­nal­po­li­ti­scher Tätig­keit hat sie die BZ nach ihren bis­he­ri­gen Erfah­run­gen gefragt.


Elena Rom­me, Hugs­wei­er
“Im Ort­schafts­rat kann ich die Anre­gun­gen mei­ner Lands­leu­te ein­brin­gen. Ich füh­re tag­täg­li­ch

Pressestelle der CDU: Netzwerk Aussiedler hat sich konstituiert

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Foto_Zertik_Tauber

CDU-Gene­ral­se­kre­tär Dr. Peter Tau­ber und der Vor­sit­zen­de des Netz­wer­kes Aus­sied­ler der CDU Deutsch­lands, Hein­rich Zer­tik

Die Pres­se­stel­le der CDU Deutsch­lands teilt mit:

Das Netz­werk Aus­sied­ler der CDU Deutsch­lands ist unter der Lei­tung von Gene­ral­se­kre­tär Dr. Peter Tau­ber zum ers­ten Mal zusam­men­ge­kom­men. Neu­er Vor­sit­zen­der ist der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Hein­rich Zer­tik, der als ers­ter Russ­land­deut­scher ins Par­la­ment gewählt wur­de. „Ich freue mich auf die künf­ti­ge Arbeit. Gemein­sam wol­len wir Aus­sied­ler für unse­re poli­ti­sche Arbeit gewin­nen“, erklär­te Zer­tik, der Mit­glied im Innen­aus­schuss und im Aus­schuss für Men­schen­rech­te und huma­ni­tä­re Hil­fe ist. Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de des Netz­wer­kes Aus­sied­ler sind Albi­na Naza­re­nus-Vet­ter, Stadt­ver­ord­ne­te in Frank­furt am Main, und Niko­laus Hauf­ler, ehe­ma­li­ges Mit­glied der Ham­bur­ger Bür­ger­schaft.

Mit­glie­der des Netz­wer­kes sind Aus­sied­ler­be­auf­trag­te der CDU-Kreis- und Lan­des­ver­bän­de, der CDU-geführ­ten Lan­des­re­gie­run­gen und der CDU-Land­tags­frak­tio­nen sowie wei­te­re Mul­ti­pli­ka­to­ren, die sich mit Fra­gen der Aus­sied­ler­po­li­tik beschäf­ti­gen. Das Gre­mi­um soll Posi­tio­nen der Par­tei auf dem Feld der Aus­sied­ler­po­li­tik wei­ter­ent­wi­ckeln und somit ein kla­res aus­sied­ler­po­li­ti­sches Pro­fil schaf­fen.

Der Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Aus­sied­ler­fra­gen und natio­na­le Min­der­hei­ten, Hart­mut Kos­chyk, war neben ande­ren Gast der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung. Er berich­te­te über die Aus­sied­ler­po­li­tik der CDU-geführ­ten Bun­des­re­gie­rung. Ein wei­te­res The­ma der Sit­zung war die Grün­dung von Netz­wer­ken zur Aus­sied­ler­po­li­tik auf Lan­des­ebe­ne.

Der Christ­li­ch Demo­kra­ti­schen Uni­on Deutsch­lands sind die Belan­ge der Aus­sied­ler seit Jahr­zehn­ten ein ganz beson­de­res poli­ti­sches Anlie­gen“, beton­te Zer­tik. Seit 1950 sei­en rund 4,5 Mil­lio­nen Aus­sied­ler vor allem nach West­deutsch­land gekom­men. „Wir wol­len unse­re erfolg­rei­che Poli­tik fort­set­zen und die Inter­es­sen der Aus­sied­ler wei­ter­hin ver­tre­ten“, sag­te der Vor­sit­zen­de des Netz­wer­kes Aus­sied­ler.

Link zur Pres­se­mit­tei­lung der CDU