Viktor Schäfer: Demonstrationen

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Demonstrationen für die Ausreisefreiheit.

In den späten 70er und den frühen 80er Jahren haben die Gesellschaft für Menschenrechte, der Bund „Re Patria“ und die „Initiativgruppezur Hilfeleistung für die ausreisewilligen Deutschen in der UdSSR“ zu Demonstrationenund Protestaktionen (darunter Hungerstreiks) zur Unterstützung der Ausreisefreiheit der Deutschen in der Sowjetunion aufgerufen und organisiert. Auch die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland trat, insbesondere dank den Bemühungen ihrer Aktiven aus der jüngeren Generation,immer mutiger für die verbrieften Rechte der Deutschen in der Sowjetunion auf.

So kam es seit 1978 bis 1981 zu mehreren Demonstrationenunter dem Motto „Familienzusammenführung“ mitBeteiligung von 60 bis zu 200 Teilnehmernin Bonn und Hamburg vor dem sowjetischen Konsulat, insbesondere auch bei Besuchen sowjetischer Politiker hohen Ranges wie Breschnew oder Gromyko.

Zum Breschnew-Besuch in Bonn im Mai 1978 riefen die Gesellschaft für Menschenrechte und der Bund „Re Patria“ zum Schweigemarsch und Kundgebung auf. Am Vortag organisierte der Bund der Vertriebenen einen Informationstag. Die Teilnehmer rückten mit Plakaten an, mit denen sie die Forderung nach derFamilienzusammenführung bzw. Ausreisefreiheit zum Ausdruck brachten. Auch bei den Protestaktionen vor der Botschaft in Bonn, zu denen der Bund „Re Patria“ und die Initiativgruppe aufriefen, ging es um die Ausreisefreiheit für die Deutschen in der Sowjetunion.

Die nachfolgenden PDF-Dateien mit Unterlagen und Berichten vermitteln einen Einblick in diese Aktivitäten.

PDF-Dateien: