Hilfe bei der Antragstellung für Entschädigung ziviler deutscher Zwangsarbeiter

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BVA__logoAuf An­trag kön­nen ehe­ma­li­ge deut­sche Zwangs­ar­bei­ter, die als Zi­vil­per­so­nen auf­grund ih­rer deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit oder Volks­zu­ge­hö­rig­keit kriegs- oder kriegs­fol­gen­be­dingt zur Zwangs­ar­beit her­an­ge­zo­gen wur­den, ei­nen ein­ma­li­gen An­er­ken­nungs­be­trag in Hö­he von 2.500 Eu­ro er­hal­ten.
Die Durch­füh­rung der Richt­li­nie der Bun­des­re­gie­rung über ei­ne

Häftlingshilfegesetz (HHG): Unterstützungsleistungen laufen 2016 aus

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Ausrufezeichen„Die Auszahlung eines Betrags von rund 3.000 € an jeden positiv zu bescheidenden Antragssteller wird angestrebt. Mit diesem Betrag soll das schwere Kriegsfolgenschicksal der sogenannten Erlebnisgeneration besonders gewürdigt und anerkannt werden.“
Bundesministerium des Innern

Letztmalig kann ein Antrag nach § 18 HHG auf Unterstützungsleistung bis zum 30. Juni 2016 gestellt werden.

  • Bescheinigung nach § 10 Abs. 4 HHG (Anerkennung des erlittenen Gewahrsams ) muss vorliegen
  • Aktuelle soziale Notlage ist eine zwingende Voraussetzung
  • Kein Anspruch, wenn die sogenannten „Opferrente“ bezogen wird

Nähere Auskünfte erteilt
Stiftung für ehemalige politische Häftlinge
An der Marienkapelle 10
53179 Bonn
Tel.: 0228 – 3689370
Fax: 0228 – 3689399
Mail: info@stiftung-hhg.de


cropped-Wappen-LmDR.pngLandsmannschaft informiert:

Liebe Landsleute,

das Häftlingshilfegesetz (HHG) wurde dahingehend geändert, dass die zuvor jährlichen Unterstützungsleistungen durch eine abschließende Einmalzahlung abgelöst wurden. Damit laufen die Unterstützungsleistungen in 2016 aus. Die begründeten Einwände der Landsmannschaft hat der Gesetzgeber leider nicht berücksichtigt.

Der Deutsche Bundestag hat in einer am 12. November 2015 in Kraft getretene Neuregelung