Russlanddeutscher Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg

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BAWue_IMinJury ver­gibt Russ­land­deut­schen Kul­tur­preis des Lan­des Baden-Würt­tem­berg 2014 

Die Jury zur Ver­ga­be des Russ­land­deut­schen Kul­tur­prei­ses des Lan­des Baden-Würt­tem­berg hat die Preis­trä­ger des Jah­res 2014 im Bereich Kul­tur­ver­mitt­lung ermit­telt.

Der mit 5.000 Euro dotier­te Haupt­preis geht an das Muse­um für russ­land­deut­sche Kul­tur­ge­schich­te in Det­mold. Die Jury war sich einig, dass das 1996 aus einer pri­va­ten Initia­ti­ve her­vor­ge­gan­ge­ne Muse­um

Russlanddeutscher Kulturpreis

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Bereits zum ach­ten Mal wur­de am 22. Okto­ber im Wei­ßen Saal des Neu­en Schlos­ses in Stutt­gart der Russ­land­deut­sche Kul­tur­preis des Paten­lan­des der Lands­mann­schaft, Baden-Würt­tem­berg, ver­lie­hen. Mit dem Haupt­preis wur­de die Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin Dr. Elena Sei­fert aus­ge­zeich­net, der För­der­preis ging an die Jour­na­lis­tin Mer­le Hilbk, die Ehren­ga­be an die Auto­rin Agnes Gos­sen-Gies­brecht.

Kulturpreis Dr. Elena Seifert

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Russlanddeutscher Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg

Dr. Elena Seifert: „Die Literatur der Russlanddeutschen sollte zu einer Fiktion verkümmern, hat sich aber in ein Phänomen verwandelt“


„Die Russlanddeutschen als Ethnie sind eine paradoxe Erscheinung, es ist eine junge Volksgruppe, die genetisch zu einer reifen deutschen Ethnie aufsteigt“, behauptet Dr. Elena Seifert – Literaturwissenschaftlerin, Dichterin, Prosaikerin, Publizistin und Kinderbuchschriftstellerin aus Moskau. Die begnadete Autorin und Dozentin für Theorie und Geschichte der Literatur ist mehrfache Preisträgerin von Literaturwettbewerben, Herausgeberin von  Literatursammelbänden und Almanachen. Sie ist Autorin von mehr als 150 wissenschaftlichen Abhandlungen und Studien, darunter Monographien und Unterrichtsmaterialien für Schulen und Universitäten. Sie schreibt für mehrere Periodika in Russland und im Ausland, in den letzten zehn Jahren vermehrt zu Themen der russlanddeutschen Literatur. Seifert ist Mitglied der Internationalen Assoziation zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen, der Wissenschaftlichen Vereinigung der Deutschen Kasachstans sowie Vorsitzende und Jurymitglied verschiedener Literaturwettbewerbe. 2007 wurde sie von Dr. Christoph Bergner, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, für ihren „herausragenden Beitrag zur Erhaltung und Entwicklung der deutschen Ethnie in Kasachstan“ ausgezeichnet.