Russische Föderation

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Russische Föderation

Dr. Christoph Bergner: „Für mich als Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten ist es ein besonders bewegender Augenblick, Russlanddeutsche als Aussiedler in Deutschland und Russlanddeutsche als nationale Minderheit in Russland zusammenzuführen. Bei solchen Treffen merkt man besonders, wie wichtig und gefährdet die Verbindung zwischen den Russlanddeutschen in beiden Ländern ist…“  (Aus der Ansprache auf dem 1. Kongress der Begegnungszentren der Russlanddeutschen in Moskau, 31. Oktober 2007).


Kontakte zu Russlanddeutschen in Nordamerika

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Nordamerika

Kontakte zu Russlanddeutschen in Nordamerika

Nach der Aufhebung der Sonderverwaltung für die Kolonisten in Russland (1871) kam es zu ersten großen Ausreisewellen aus Russland nach Übersee. Dort gab es genügend Siedlerland zu günstigen Konditionen. Zu den Motiven ihrer Ausreise gehörte vor allem die Aufrechterhaltung ihrer religiösen und kulturellen/sprachlichen Eigenständigkeit.


Kontakte zu Russlanddeutschen in Südamerika

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Südamerika

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Die Landsmannschaft unterhält seit Jahrzehnten Kontakte zu Russlanddeutschen in aller Welt, darunter zu Nachkommen der russlanddeutschen Auswanderer in Südamerika (Lateinamerika). Ein Beispiel ist die Reise des Chores „Heimatklänge” der Orts- und Kreisgruppe Stuttgart 2003 zum 125-jährigen Jubiläum der Auswanderung von Wolgadeutschen nach Argentinien. Im Dezember 2005 bereiste Jakob Fischer mit seiner Musikgruppe viele Orte Argentiniens, wo Nachkommen wolgadeutscher Auswanderer zu Hause sind. Im September 2006 wurde der russlanddeutsche Künstler Andreas Prediger zum 4. Treffen der Deutschen Gemeinschaften Lateinamerikas in der argentinischen Provinzhauptstadt Parana eingeladen, wo er seine Bilder und Plakate über das Schicksal der Russlanddeutschen in der ehemaligen UdSSR zeigen und erläutern durfte. 2008/2009 bereisten Jakob Fischer und das Tanzensemble „Birkenhain“ mit viel Erfolg und einer beeindruckenden Resonanz wiederholt viele Orte Argentiniens.


UVDR

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Deutsche aus Russland gründen Unternehmerverband


Am 6. November wurde in Stuttgart der „Unternehmerverband der Deutschen aus Russland“ (UVDR) gegründet, in dem Selbständige und Freiberufler, Handwerker und Gewerbetreibende zusammengeschlossen sind.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören vor allem junge Unternehmer aus den unterschiedlichsten Branchen, aus dem IT-Bereich ebenso wie aus dem Einzelhandel, dazu Reiseunternehmer, Handwerker, Trainer und Berater.

Satzungsgemäßer Zweck des Verbandes ist die Unterstützung und Förderung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Darüber hinaus verfolgt er weder eigene wirtschaftliche noch parteipolitische Ziele.

Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder und macht die Öffentlichkeit mit ihren Standpunkten und Initiativen bekannt. Er bietet beispielsweise Beratung und Unterstützung bei der Gründung von Betrieben und Einrichtungen, in Finanzierungsfragen sowie bei der Vermittlung von Kontakten zwischen den Verbandsmitgliedern und zu Partnern im In- und Ausland.

Der UVDR freut sich auf neue Mitglieder, die seine Arbeit und die Aktivitäten der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland unterstützen wollen.

Weitere Informationen und Kontaktdaten unter www.uvdr.de.

4. Treffen der Deutschen Gemeinschaften Lateinamerikas

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Künstler Andreas Prediger beim 4. Treffen der Deutschen Gemeinschaften Lateinamerikas, 2006

Bei den Wolgadeutschen in Argentinien

Treffen der Deutschen Gemeinschaften Lateinamerikas in Parana

Am 07. -09. September 2006 fand das 4. Treffen der Deutschen Gemeinschaften Lateinamerikas (FMG) in der argentinischen Provinzhauptstadt Parana (Provinz Entre Rios) statt, zu dem mein Vater, Andreas Prediger, offiziell eingeladen worden war. Ich begleitete ihn bei der zweiwöchigen Reise. Unsere Gastgeber waren Sylvester Prediger und seine Frau Elisabeth, deren Kinder und Enkel wir ebenfalls näher kennen lernten. Der Vater hatte ihn bei der Kulturtagung der Wolgadeutschen in Kassel kennengelernt. Außerdem betreute uns auch Alexander Heit. Es ist beeindruckend, wie sich die Wolgadeutschen bemühen, in einer ganz anderen Kultur ihre Lebensweise und ihre Sprache zu erhalten. Die Verständigung in deutscher Sprache, d.h. im ererbten Dialekt der Wolgadeutschen, gestaltete sich mit der älteren Generation problemlos; die Kinder und Enkel sprechen zwar spanisch, haben aber im Kindergarten und in der Schule die Möglichkeit, Deutsch zu lernen. Und es gibt zahlreiche Vereine, die sich der Pflege der deutschen Sprache und Kultur widmen.