Studie „Neue Potenziale — Zur Lage der Integration in Deutschland“

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ae83125421Aus­sied­ler sind den Ein­hei­mi­schen am ähn­lichs­ten – trotz­dem immer noch Nach­hol­be­darf

Neue Poten­zia­le — Zur Lage der Inte­gra­ti­on in Deutsch­land“

So heißt die eben erschie­ne­ne neue Stu­die des Ber­lin-Insti­tuts für Bevöl­ke­rung und Ent­wick­lung. Wie bereits die viel dis­ku­tier­te Vor­gän­ger­stu­die „Unge­nutz­te Poten­zia­le“ (2009) unter­sucht auch der neue Bei­trag des Ber­lin-Insti­tuts, unter­stützt vom GfK Ver­ein (eine Non-Pro­fit-Orga­ni­sa­ti­on zur För­de­rung der Markt­for­schung), die Fort­schrit­te und Stol­per­stei­ne der Inte­gra­ti­on in Deutsch­land. Die Unter­su­chun­gen des For­scher­teams um die Auto­ren Fran­zis­ka Woel­lert und Rei­ner Kling­holz stel­len fest, dass sich über die fünf Jah­re nur weni­ge Fort­schrit­te erge­ben haben. Doch die Fol­gen ver­pass­ter Inte­gra­ti­ons­an­ge­bo­te in den letz­ten 40 Jah­ren sind wei­ter­hin klar zu erken­nen. Der  Aus­sied­ler­grup­pe, vor allem aus den Nach­fol­ge­staa­ten der Sowjet­uni­on, gilt in die­ser Stu­die eine beson­de­re Auf­merk­sam­keit…

Link zum Ber­lin-Insti­tut für Bevöl­ke­rung und Ent­wick­lung

Link zur Stu­die (pdf)

Allgemeine Appelle für Toleranz und Weltoffenheit reichen nicht aus

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- Die “Mit­te-Stu­die” der Uni­ver­si­tät Leip­zig (2014) “Die sta­bi­li­sier­te Mit­te“ als pdf
“Mit­te-Stu­die” 2014 Ergeb­nis­se als pdf
Link zur Inter­net­sei­te der Ama­deu Anto­nio Stif­tung

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Zur Ver­öf­fent­li­chung der Stu­die “Die sta­bi­li­sier­te Mit­te. Rechts­ex­tre­me Ein­stel­lun­gen in Deutsch­land 2014” von Elmar Bräh­ler und Oli­ver Decker an der Uni­ver­si­tät Leip­zig erklärt Timo Rein­frank, Geschäfts­füh­rer der Ama­deu Anto­nio Stif­tung:

Poli­ti­scher Kon­sens gegen Rechts­ex­tre­mis­mus ist erfolg­reich

Die Ergeb­nis­se der Leip­zi­ger Unter­su­chung “Die sta­bi­li­sier­te Mit­te. Rechts­ex­tre­me Ein­stel­lun­gen in Deutsch­land 2014” von Brähler/Decker sind erfreu­li­ch, weil sich die Zahl der mani­fest rechts­ex­trem Ein­ge­stell­ten in ganz Deutsch­land mit 5,6% fast hal­biert hat. Dies macht deut­li­ch, wie erfolg­reich ein poli­ti­scher Kon­sens gegen Rechts­ex­tre­mis­mus und die dau­er­haf­te Prä­ven­ti­ons­ar­beit dage­gen ist.”

All­ge­mei­ne Appel­le für Tole­ranz und Welt­of­fen­heit rei­chen nicht aus

Aller­dings machen die Ergeb­nis­se der Ein­stel­lungs­un­ter­su­chung auch deut­li­ch, wie stark sich rechts­ex­tre­mes Gedan­ken­gut durch poli­ti­sche Stim­mungs­ma­che im Vor­feld des Euro­pa­wahl­kamp­fes ent­wi­ckelt und aus­dif­fe­ren­ziert hat. Es zeigt sich schon seit eini­ger Zeit, dass all­ge­mei­ne Appel­le für Tole­ranz und Welt­of­fen­heit nicht mehr grei­fen: Sie sind zu unspe­zi­fi­sch gegen­über den ver­schie­de­nen Aus­prä­gun­gen des aktu­el­len Rechts­ex­tre­mis­mus…”

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