Koordinierung der Ukraine-Hilfe und Diskriminierungserfahrungen


Im Rahmen des Projekts zur Strukturentwicklung der Landsmannschaft

Status: Projekt ist beendet

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ergeben sich für die Ortsgruppen der Landsmannschaft zahlreiche neue Herausforderungen und Handlungsfelder, die in vielen Ortsgruppen bereits großartig gemeistert werden. Aus diesem Anlass hat die LmDR Mitte April 2022 die "Koordinierungsstelle im Rahmen des Projektes zur Strukturentwicklung" eigeführt. In erster Linie beinhaltet das die Koordinierung der Ukraine-Hilfe und eine Anlaufstelle für Deutsche aus Russland, die Diskriminierungserfahrungen machen.

Es handelt sich um ein breit aufgestelltes Tätigkeitsfeld, dass die Anliegen und Bedürfnisse der Mitglieder der Landsmannschaft in den Fokus rückt. Hierzu zählt nicht nur die Unterstützung der vom Angriffskrieg betroffenen Flüchtenden, sondern auch der eigene Umgang mit Anfeindungen und Diskriminierung sowie der Umgang mit Desinformation. Neben konzeptioneller Planung und administrativen Aufgaben gehören dazu auch die Entwicklung und Umsetzung von Multiplikator*innen-Schulungen.

Daraus ergeben sich folgende konkrete Aufgabenfelder:

  • Sammeln und Weitergabe relevanter Informationen in Zusammenhang mit dem Angriffskrieg in der Ukraine in enger Zusammenarbeit mit den landsmannschaftlichen Gliederungen, Migrationsberater*innen und Projektleiter*innen;
  • Zusammenstellung, Verifizierung und Einordnung der Fälle von Anfeindungen, Diskriminierung und anderweitigen Problemen gegenüber LmDRDeutschen aus Russland;
  • Aufklärung der Öffentlichkeit über die Geschichte, die Aussiedlungsgründe und die gegenwärtige Orientierung der Deutschen aus Russland in der Bundesrepublik. Diese Maßnahmen richten sich nicht nur nach Außen, sondern auch ins Innere der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland.

Auch die Vernetzung mit anderen Vereinen und Verbänden mit russischsprachigen Mitgliedern soll gestärkt werden.


 
22/04/2026

Presseerklärung zum Gründungstag der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland 22. April 2026

Am 22. April 1950 wurde die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland unter dem Namen „Arbeitsgemeinschaft der Ostumsiedler“ gegründet. Erster Bundesvorsitzender war Pfarrer Heinrich Römmich. Mit Dankbarkeit und Respekt erinnert die Landsmannschaft an diesem Tag an ihre Gründergeneration – an die Väter- und Großvätergeneration, die in einer schweren und gefährlichen Zeit Mut, Verantwortungsbewusstsein und Weitsicht bewiesen hat.
23/03/2026

Starkes Signal für den Zusammenhalt: Bundesvorstand der LMDR gratuliert zum erfolgreichen Neustart in Balingen

STUTTGART/BALINGEN - Die Wiederbelebung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LMDR) im Zollernalbkreis schlägt hohe Wellen. Am 13. März 2026 versammelten sich 52 Interessierte im evangelischen Gemeindehaus in Ostdorf, um die Kreisgruppe neu zu formieren. Der Erfolg des Nachmittags beeindruckte selbst die Bundesebene: Spontan traten 15 Familien der Landsmannschaft bei.