Spätaussiedler und ihre Angehörigen, Jahresstatistik 2014 des BVA

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BVA-Jahresstatistik2014Bundesverwaltungsamt veröffentlicht Jahresstatistik 2014 über „Spätaussiedler und ihre Angehörigen“

Bundesbeauftragter Koschyk: Zuzug von Spätaussiedler trägt zur Abfederung des Demographischen Wandels bei

Das Bundesverwaltungsamt hat seine Jahresstatistik 2014 über „Spätaussiedler und ihre Angehörigen“ veröffentlicht.

Demnach kamen im letzten Jahr insgesamt 5.649 Spätaussiedler bzw. deren Familienangehörige nach Deutschland, fast alle aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Statistik gibt profund Auskunft über die Verteilung nach Herkunftsstaaten, aufnehmenden Bundesländern, Anspruchsgrundlage nach Bundesvertriebenengesetz, Altersstruktur, Berufsausbildung und Religion.

Die nach Deutschland zuziehenden Russlanddeutschen

Bundestag wählt Bundesvorsitzenden Eisenbraun in den Stiftungsrat

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SFVV_LogoBundestag wählt neuen Stiftungsrat  für die „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“

Zu der am 2. Juli 2015 erfolgten Wahl eines neuen Stiftungsrates für die „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ durch den Deutschen Bundestag erklärt BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius MdB:

In wenigen Wochen läuft die aktuelle Amtsperiode des aktuellen Stiftungsrates der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ aus. Daher ist es gut, dass der Deutsche Bundestag sowohl den Wahl­vorschlag der Fraktionen von CDU/CSU und SPD für die Abgeordneten im Stiftungsrat als auch den durch die Beauf­tragte für Kultur und Medien der Bundesregierung, Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB, übermittelten

Pforzheimer in Regensburg

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Gruppe aus Pforzheim vor Walhalla

Die landsmannschaftliche Ortsgruppe Pforzheim unternahm Ende Juni 2015 eine Kultur-und Bildungsreise nach Regensburg. Auf dem Programm standen unter anderem die Besichtigung der Walhalla (Ruhmeshalle) und eine Führung durch die historische Altstadt, die seit 2006  zum „UNESCO-Welterbe“ zählt.

In der Walhalla haben viele bedeutende Persönlichkeiten aus der germanischen Sprachfamilie einen Ehrenplatz erhalten, darunter die Zarin Katharina die Große .

Der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft, Waldemar Eisenbraun, begrüßte die Gäste seiner Heimatstadt herzlich und hatte für alle Landsleute ein kleines Andenken dabei.

Deutsche aus Russland sind integriert

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Jakob Fischer, Waldemar Eisenbraun, Dr. Nelli Magel, Landrat Franz Löffler (v. l.) eröffneten die Ausstellung. Foto: fsh

Landrat Löffler hebt anlässlich der Ausstellungseröffnung im Landratsamt Cham (Bayern) die gelungene Eingliederung hervor.
(Mittelbayerische Zeitung, 26.06.2015)

1763 veröffentlichte die russische Zarin einen epochemachenden Erlass. Sie wollte deutsche Kolonisten ins Land holen. Aus zahlreichen Ländern kamen damals Auswanderer um ihr Glück in Russland zu suchen, in den Siedlungsgebieten an der Wolga, im Schwarzmeerraum und in anderen Gebieten Russlands. Für die Deutschen aus Russland und ihr Selbstverständnis als Volksgruppe ist das Manifest Katharinas II. noch heute – 250 Jahre später – von zentraler Bedeutung. Es ist das Gründungsdokument ihrer Schicksalsgemeinschaft“, schreibt Ministerin Emilia Müller in ihrem Grußwort. Zu diesem Thema zeigt jetzt eine Ausstellung im Foyer des Landratsamtes in Cham täglich von 8 bis 18 Uhr wichtige Dokumente und den historischen Hintergrund auf. Die Ausstellung geht noch bis zum 31. Juli.

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Ge­denk­tag für Op­fer von Flucht und Ver­trei­bung

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Bundesvorsitzender Eisenbraun mit dem Bundespräsidenten Joachim Gauck

Am 20. Juni 2015 wurde zum ersten Mal der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht.

Das Bundeskabinett hat am 27. August 2014 beschlossen, dass ab dem Jahre 2015 jährlich am 20. Juni der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht werden soll. Mit dem Datum knüpft die Bundesregierung an den Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen an und erweitert das Flüchtlingsgedenken um das Schicksal der Vertriebenen.

 

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Pressestelle der CDU: Netzwerk Aussiedler hat sich konstituiert

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CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber und der Vorsitzende des Netzwerkes Aussiedler der CDU Deutschlands, Heinrich Zertik

Die Pressestelle der CDU Deutschlands teilt mit:

Das Netzwerk Aussiedler der CDU Deutschlands ist unter der Leitung von Generalsekretär Dr. Peter Tauber zum ersten Mal zusammengekommen. Neuer Vorsitzender ist der Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik, der als erster Russlanddeutscher ins Parlament gewählt wurde. „Ich freue mich auf die künftige Arbeit. Gemeinsam wollen wir Aussiedler für unsere politische Arbeit gewinnen“, erklärte Zertik, der Mitglied im Innenausschuss und im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe ist. Stellvertretende Vorsitzende des Netzwerkes Aussiedler sind Albina Nazarenus-Vetter, Stadtverordnete in Frankfurt am Main, und Nikolaus Haufler, ehemaliges Mitglied der Hamburger Bürgerschaft.

Mitglieder des Netzwerkes sind Aussiedlerbeauftragte der CDU-Kreis- und Landesverbände, der CDU-geführten Landesregierungen und der CDU-Landtagsfraktionen sowie weitere Multiplikatoren, die sich mit Fragen der Aussiedlerpolitik beschäftigen. Das Gremium soll Positionen der Partei auf dem Feld der Aussiedlerpolitik weiterentwickeln und somit ein klares aussiedlerpolitisches Profil schaffen.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, war neben anderen Gast der konstituierenden Sitzung. Er berichtete über die Aussiedlerpolitik der CDU-geführten Bundesregierung. Ein weiteres Thema der Sitzung war die Gründung von Netzwerken zur Aussiedlerpolitik auf Landesebene.

„Der Christlich Demokratischen Union Deutschlands sind die Belange der Aussiedler seit Jahrzehnten ein ganz besonderes politisches Anliegen“, betonte Zertik. Seit 1950 seien rund 4,5 Millionen Aussiedler vor allem nach Westdeutschland gekommen. „Wir wollen unsere erfolgreiche Politik fortsetzen und die Interessen der Aussiedler weiterhin vertreten“, sagte der Vorsitzende des Netzwerkes Aussiedler.

Link zur Pressemitteilung der CDU