Änderungen im russischen Staatsangehörigkeitsrecht

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RussPassDie Deutsche Botschaft in Moskau informiert zu Änderungen im russischen Staatsangehörigkeitsrecht. Das Gesetz trat am 4. August 2014 in Kraft:

a)   Russische Staatsangehörige, die über eine weitere Staatsangehörigkeit oder über einen Aufenthaltstitel verfügen, der ihnen ein ständiges Wohn- und Aufenthaltsrecht in einem Drittstaat einräumt, haben dies beim Föderalen Migrationsdienst (FMS) persönlich oder postalisch anzuzeigen.  Für Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in der Russischen Föderation gilt eine Frist von 60 Tagen nach Inkrafttreten der Gesetzesänderung. Bewohner der Krim mit neu erworbenem russischem Pass müssen hingegen erst ab 2016 eine doppelte Staatsangehörigkeit anzeigen. Einzig russische Staatsangehörige, die ständig im Ausland leben

250 Jahre Wolgadeutsche

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Eine Spurensammlung in der ersten Kolonie, die deutsche Siedler im heutigen Gebiet Wolgograd gründeten

Link zum Artikel der “Moskauer Deutsche Zeitung” 

Die Geschichte der Wolgadeutschen begann am 29.  Juni  1764. Das war der Tag, an dem die ersten Siedler aus deutschen Landen einen Flecken erreichten, der später den Namen Nischnjaja Dobrinka erhielt. 250  Jahre später sind die Spuren deutschen Lebens in dem Dorf überschaubar geworden.

Von Tino Künzel

…WEITERLSEN

Die ehemalige Wolgadeutsche Republik in den Grenzen der Vorkriegszeit und ihr Territorium auf der Karte des heutigen Russlands. / Grafik: Hans Winkler

Quelle: http://www.mdz-moskau.eu/250-jahre-wolgadeutsche/

Kasachstan: 25 Jahre “Wiedergeburt” und 20 Jahre “Deutsches Haus Almaty”

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Delegation der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland gratuliert den Landsleuten in Kasachstan

Fotoalbum “25 Jahre Wiedergeburt” / Fotoalbum “20 Jahre Deutsches Haus Almaty”
Artikel “Neues Selbstbewusstsein in unruhiger Zeit”
Grußwort des Beauftrag der Bundesregierung für Aussiedlerfragen Hartmut Koschyk
Glückwünsche und Grußwort des Bundestagsabgeordneten Heinrich Zertik

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Jakob Fischer, Alexander Dederer (Vorsitzender Assoziation der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen Kasachstans „Wiedergeburt“), Waldemar Eisenbraun

Almaty, August 2014 – in der letzten August-Woche haben in Kasachstan zwei wichtige Ereignisse die Aufmerksamkeit der regionalen und internationalen Öffentlichkeit auf sich gezogen: Die Selbstorganisation der Deutschen in Kasachstan „Wiedergeburt“ hat ihr 25-jähriges Bestehen und das Deutsche Haus in Almaty sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Zum Anlass der Jubiläumsfeier haben sich in der Gastgeber-Stadt Almaty zahlreiche Repräsentanten der „Wiedergeburt“ aus verschiedenen Regionen Kasachstans sowie Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur versammelt. Auch die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland hat eine Einladung erhalten und eine Delegation entsendet, die den Landsleuten in Kasachstan die Gratulationen aus Deutschland überbracht und an den Veranstaltungen in Almaty teilgenommen hat.

18. Tage der russlanddeutschen Kultur in Berlin

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Q.pictures  / pixelio.de

Q.pictures / pixelio.de

Von 27. September bis 14. November veranstaltet die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V. Landesgruppe Berlin-Brandenburg 18. Tage der russlanddeutschen Kultur in Berlin.
Das vielfältige Programm der Kulturtage beinhaltet Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und literarische Lesungen, welche an verschiedenen Veranstaltungsorten in Berlin stattfinden werden.

Heimatkunde – Süddeutsche Zeitung

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SZ vom 10 09 2014 S 3
In Russland waren sie Deutsche. In Deutschland Russen. Und überall
machten sie Probleme. So hieß es, als Millionen Aussiedler in die Bundesrepublik kamen. Heute sind sie gerne gesehene Nachbarn. Eine Erfolgsgeschichte

von Bernd Dörries
Berlin – Heinrich Zertik sagt, man dürfe nicht enttäuscht sein, dass in seinem Zimmer kein Bild von Helmut Kohl hängt. Dabei blickt er sehr mitfühlend. Als sei er es gewohnt, Erwartungen zu enttäuschen, die viele in Deutschland haben, von Leuten wie ihm. Von Russlanddeutschen.
In den Neunzigerjahren galten sie als neue Bedrohung. Als Fremde, die sich von Wodka ernähren und dann über wehrlose Bundesbürger herfallen, oder übereinan- der, wenn keine Deutschen greifbar waren.
„Aussiedler haben sich zu einem bundes- weiten Problem entwickelt, der Strom reißt nicht ab“, schrieb zum Beispiel die Welt am Sonntag 2003 und traf damit die weitverbreitete Alarmstimmung vieler…

„Verlorene Erinnerungen – Russlanddeutsche im Ersten Weltkrieg“

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Pressemeldung

Museum für russlandlanddeutsche Kulturgeschichte präsentiert vom 15.09.14 bis zum 25.10.14 eine Sonderausstellung zum Ersten Weltkrieg

Verlorene Errinnerungen

Flyer Ausstellung “Verlorene Erinnerungen” (pdf)

Im Gedenken an den Ersten Weltkrieg präsentiert das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte künstlerische Arbeiten von Anastasia Buller, Kunststudentin an der Universität Paderborn.

Die schon schlimmen Ereignisse für das deutsche Leben in Russland wurden durch die weitere Folgen des Ersten Weltkrieges, wie Oktoberrevolution, Stalinistische Säuberungen und den Zweiten Weltkrieg bei den Betroffenen verdrängt und fast vergessen. Heute erinnern sich die Russlanddeutschen noch kaum an die Ereignisse des Ersten Weltkrieges. Das nahmen Anastasia Buller zum Anlass zum Thema „verlorene Erinnerungen“ zu malen, um so auf 30 Briefumschlägen an dieses Thema zu erinnern.

Dankeschön an Pauline Wiedemann

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Für die Vorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Ortsgruppe Wittenberg, Pauline Wiedemann, ist es selbstverständlich, einen guten Kontakt zur Polizei zu pflegen und gern zu helfen, wenn es nötig ist.

Um Frau Wiedemann persönlich für ihre unkomplizierte Unterstützung der polizeilichen Präventionsarbeit in Form von Übersetzungen zu danken, ließ es sich der Leiter des Dezernates 44 des Landeskriminalamtes, Kriminalrat Bunk, nicht nehmen, ihr gemeinsam mit Kriminalkommissarin Weise am 03.07.2014 einen Besuch abzustatten und einen Blumenstrauß sowie kleine Präsente zu überreichen.

Wiederholt bot sie sofort ihre Hilfe an, als das Landeskriminalamt zu dem Phänomen der russischen Schockanrufe einen Flyer entworfen hatte und übersetzte den deutschen Text in die russische Sprache.

Bundeskanzlerin Merkel: Vertreibungen sind immer Unrecht

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Der Bund der Vertriebenen hat Bundeskanzlerin Merkel mit der Ehrenplakette in Gold ausgezeichnet. Die Bundesregierung stehe zu ihrer Verantwortung für die Vertriebenen, erklärte Merkel in Berlin. Gleichzeitig forderte sie dazu auf, die Stimme gegen die Vertreibungen von heute zu erheben.

Pressemitteilungen: Bundesregierung / BdV,
Weitere Fotos

Tag der Heimat des Bundes der VertriebenenFoto: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Praesidentin des BdV Erika Steinbach (CDU) - Verleihung der BdV_Ehrenplakette in Gold an die BundeskanzlerinBerlin, Urania, 30.08.2014Fotograf: HC Plambeck

Neu geschaffen: die goldene Ehrenplakette, mit der die Kanzlerin vom Bund der Vertriebenen ausgezeichnet wurde.
Foto: Bundesregierung/Plambeck

Die Bundeskanzlerin bekannte sich in ihrer Rede zur besonderen historischen Verantwortung Deutschlands. Der von Deutschland entfesselte Krieg und die Verbrechen des Nationalsozialismus waren die Ursache für Millionen von Toten und für unermessliches Leid vieler Völker, sagte Merkel. “Das werden wir Deutsche niemals vergessen”, versicherte sie.

Merkel forderte: “Wir müssen daran erinnern, welche Schrecken Vertreibung auslöst.” Die Schicksale der Vertriebenen seien uns Mahnung, dass Vertreibung unter keinen Umständen zu rechtfertigen sei und niemals Mittel der Politik sein dürfe, so die Kanzlerin.

Die Bundesregierung wolle das Thema Flucht und Vertreibung und das reiche deutsche Erbe in Europa auch in Zukunft und für kommende Generationen lebendig halten, versicherte Merkel. Als wichtige erinnerungspolitische Aufgabe bezeichnete Merkel die Einrichtung der Dauerausstellung im Deutschlandhaus als sichtbares Zeichen gegen Flucht und Vertreibung.

Hartmut Koschyk: Tag der offenen Tür ein voller Erfolg

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Kristina Steinle, Eleonora Heinze, Helena Kolb, Hartmut Koschyk, Waldemar Eisenbraun, Johann Thiessen

Pünktlich zum Besuch des Bundesinnenministers Thomas de Maizière beim Tag der offenen Tür in seinem Innenministerium ließ der Dauerregen des Vormittags nach. Bundesminister De Maizière wurde von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im BMI mit viel Herzlichkeit empfangen.

Mit großer Freude hat der Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, gemeinsam mit seinem Bundestagskollegen Heinrich Zertik MdB und den Partnern am Stand, dem Minderheitensekretariat und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland den Bundesinnenminister begrüßt.

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