Wettbewerb der EKD “Lebendige Brücken”

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EKD_Wettbewerb_2014Seit über 30 Jahren setzt sich die Aussiedlerseelsorge der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die Integration von spätausgesiedelten Menschen ein.

Menschen, die durch ihre Aussiedlung mehrere Heimaten in sich tragen, sind oft in besonderer Weise in der Lage, „Brückenmenschen“, „Brückenbauende“ zu sein. Sie fördern an vielen Orten und in verschiedenen Funktionen das friedliche Miteinander von Menschen verschiedener Traditionen und Herkünfte.

Der Wettbewerb „Brückenschlag“ möchte Projekte, Aktionen auszeichnen, die unterschiedliche Menschen und Welten verbinden, z.B.: Zugewanderte und Einheimische, Herkunftskirchen und Kirchen in Deutschland, Herkunftsländer und Aufnahmeland.

Mit diesem zweiten Wettbewerb verbunden ist ein herzlicher Dank für alle geleistete Integrationsarbeit im Bereich der Evangelischen Kirchen und ihrer Diakonie.

„Heimatvertriebene und Spätaussiedler waren und sind Leistungsträger unserer Gesellschaft“

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m_muellerBayerns Sozialministerin Emilia Müller betonte mit Blick auf den Zentralen Tag der Heimat am kommenden Sonntag in Passau die Rolle und Bedeutung der deutschen Heimatvertriebenen für Bayern: „Deutschland geht nicht ohne uns – dieses Motto des Tages der Heimat 2014 bringt es auf den Punkt. Die deutschen Heimatvertriebenen waren und sind Leistungsträger in unserer Gesellschaft und für den Erfolg unseres Landes wichtig. Mit Fleiß, Know-how und Einsatzbereitschaft haben die Heimatvertriebenen und Spätaussiedler dazu beigetragen, dass Deutschland – und allen voran Bayern – sozial und wirtschaftlich heute Spitzenleistungen erbringt. Mit ihrer Kultur haben sie unser Land auch kulturell bereichert.“

Die Ministerin bekräftigte auch die Verantwortung des Freistaats gegenüber den Deutschen aus dem östlichen Europa. „Wir errichten für unseren vierten Stamm das Sudetendeutsche Museum in München.  Außerdem fördert Bayern unvermindert die kulturellen und grenzüberschreitenden Aktivitäten der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler. Denn sie sind wichtige Brückenbauer in Europa“, so Müller und ergänzte: „Mit unserem eigenen bayernweiten Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation halten wir Schicksal und Leistung der deutschen Heimatvertriebenen für die künftigen Generationen lebendig im Bewusstsein. Dies sind wir den Opfern schuldig.“

BVA: Information für Antragsteller aus der Ukraine

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BVA__logoDas  Bundesverwaltungsamt  beobachtet  die  Lage  insbesondere  in  der  Ostukraine  mit  Sorge. Ersichtlich ist die Durchführung des Aufnahmeverfahrens für Spätaussiedler durch die Kämpfe erschwert. Das Bundesverwaltungsamt bittet Antragsteller, sich bei konkreten Schwierigkeiten vertrauensvoll an die Mitarbeiter der Auslandsvertretung oder direkt an die  zuständigen Bearbeiter im Bundesverwaltungsamt zu wenden.

Link zum BVA-Merkblatt (pdf)  /  Link zur BVA-Internetseite

Bisher werden folgende Ausnahmeregelungen angewandt:

Kasachstan: 15 Tage ohne Visum reisen

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Kasachstan hat für Bürger von 10 Industriestaaten das Visaregime vereinfacht. Unter anderem können Deutsche für 15 Tage ohne Visum einreisen. Das freut nicht nur die deutschen Aussiedler, die nun einfacher ihre ehemalige Heimat besuchen können.

(Quelle: Deutsche Allgemeine Zeitung, 11. bis 17. Juli 2014 Nr. 28/8745),
Link zum Artikel

15Tage_ohne_Visum

Von Dominik Vorhölter
In Nordrhein-Westfalen sind gerade Sommerferien. Wie wäre es mit einer Reise nach Kasachstan? Für 15 Tage besteht ab dem 15. Juli die Möglichkeit, visafrei aus Deutschland  in  die  zentralasiatische  Republik  zu
reisen. Seit Mitte Juni ist bekannt geworden, was Präsident Nursultan Nasarbajew auf der Pressekonferenz  des  Rates  ausländischer Investoren bekannt gegeben hat: Für Bürger zehn auserwählter Industriestaaten soll ab dieser  Woche  die  Möglichkeit  bestehen, für 15 Tage ohne Visum nach Kasachstan einzureisen.

Lange auf Visaregelung gewartet
Diese Regelung wurde lange erwartet, nicht  nur  von  Seiten  der  Tourismusbranche,  sondern  vor  allem  seitens  der  Wirtschaft.  Nun  können  Bürger  aus  den  USA, Niederlanden,  Großbritannien,  Frankreich,
Deutschland, Italien Malaisyen, den Vereinigen Arabischen Emiraten, Korea und Japan vorerst vom 15. Juli 2014 bis 15 Juli 2015 ohne Visa nach Kasachstan einreisen.

Große Erwartungen
en  sich  die Politiker,  dass  nicht  nur  Touristen,  diese Chance  nutzen.  Dem  Informationsportal sagte der zuständige Außenminister der Republik Kasachstan Rapil Scholybajew, dass es nicht nur darum gehe, zahlungskräftige Touristen anzulocken, die sich die historischen Sehenswürdigkeiten  ansehen.  Darüber  hinaus sollen  Geschäftsleute  nach  Kasachstan kommen.

„250 Jahre deutscher Ansiedlung an der Wolga – ein langer Weg zurück“

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Friedland, 6. September 2014, 14 Uhr
Zentrale Gedenkfeier der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
„250 Jahre deutscher Ansiedlung an der Wolga – ein langer Weg zurück“

Die Schirmherrschaft hat der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Stephan Weil (SPD), übernommen. Die Organisation liegt erneut in den Händen der Landesgruppe Niedersachsen mit ihrer Vorsitzenden Lilli Bischoff. Als Schwerpunkt für die Veranstaltung am 6. September (Beginn 14 Uhr) wurde das Thema

„250 Jahre deutscher Ansiedlung an der Wolga – ein langer Weg zurück“

gewählt.

Seelsorgstelle für die Gläubigen aus der GUS

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Die Seelsorgestelle der Deutschen Bischofskonferenz  für die Gläubigen aus der GUS ist umgezogen! Bitte beachten Sie unsere neuen Kontaktdaten.

Mit besten Grüßen
Msgr. Dr. Alexander Hoffmann

kathSeelsorge

Seelsorgstelle für die Gläubigen aus der GUS
Am Hofgarten 12
53113 Bonn

Tel.: 0228-40973820
Fax: 0228-24376752

E-Mail: kontakt@kath-russlanddeutsche.de
Internet: www.kath-deutsche-aus-russland.de

 

Ethnokulturelle Arbeit in Kasachstan (BiZ-Infoblatt)

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Ethnokulturelle Arbeit“Liebe BiZ-Infoblatt Leser!

Thema dieser Ausgabe der BIZ – Informationsschrift ist die ethnokulturelle Arbeit der gesellschaftlichen Vereinigungen der Deutschen in Kasachstan.

In Vorbereitung darauf haben wir uns immer wieder gefragt:
Was ist die Ethno-Kultur? Wie kommt diese zum Ausdruck?
Muss diese in der Ära der Globalisierung bewahrt werden?
Welche Rolle spielen die deutschen Vereinigungen in diesem Prozess?

Nicht auf alle Fragen konnten wir eine Antwort finden. Viele Antworten warfen neue Fragen auf. Machen Sie sich selbst ein Bild davon, was die ethnokulturelle Arbeit der deutschen Gesellschaften in Kasachstan heute ist.”

(BiZ-Infoblatt, Nr. 47, Mai-Juni 2014)

Link zum BiZ-Infoblatt-47 (pdf)

Die Vielfalt des menschlichen Lebens als Inspiration

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Ausstellung „Kunst schafft Werte – Mensch im Wandel der Zeit“ mit Werken von Viktor Stricker im Haus der Deutschen aus Russland Stuttgart

In einer aufgeschlossenen und kommunikationsfreudigen Atmosphäre wurde am 26. Juni im Haus der Deutschen aus Russland Stuttgart die Ausstellung „Kunst schafft Werte – Mensch im Wandel der Zeit“ mit 35 Acryl- und Ölbildern des Aachener Malers und Graphikers Viktor Stricker eröffnet. Interessierte Landsleute aus Stuttgart und Umgebung folgten der Einladung der Landsmannschaft zur Vernissage.

Die Ausstellung wird im Rahmen des landsmannschaftlichen Projektes „Mit Werte-Mobil unterwegs“ (gefördert durch das Bundesministerium des Innern über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) veranstaltet und ist bis zum 31. August 2014 zu besichtigen (Führungen nach Vereinbarung). Damit wird die Ausstellungsreihe der Landsmannschaft der späten 1980er und der 1990er Jahre sowie der Jahre 2011, 2012 und 2013 fortgesetzt, in der Werke zahlreicher russlanddeutscher Künstler gezeigt wurden.

Schirmherrschaft über die Landesgruppe Niedersachsen der Landsmannschaft

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Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius hat die Schirmherrschaft über die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Landesgruppe Niedersachsen übernommen.

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Doris Schröder-Köpf (Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe), Marianne Neumann (Vorsitzende der Ortsgruppe Hannover, LmDR), Boris Pistorius (Innenminister und Schirmherr), Lilli Bischoff (Vorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen, LmDR), Oliver Dix (Vorsitzender der Landegruppe Niedersachsen, BdV), Waldemar Eisenbraun (Bundesvorsitzender, LmDR)

(Pressemitteilung / Fotoalbum)

Pistorius sagte, die Übernahme der Schirmherrschaft sei eine Wertschätzung für alle in Niedersachsen lebenden Aussiedler und Spätaussiedler und deren erfolgreiche Integrationsleistung. „Sie engagieren sich für ein gedeihliches Miteinander, für Freiheit, für Demokratie und für die Völkerverständigung in Europa”, so der Innenminister.

Studie „Neue Potenziale – Zur Lage der Integration in Deutschland“

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ae83125421Aussiedler sind den Einheimischen am ähnlichsten – trotzdem immer noch Nachholbedarf

„Neue Potenziale – Zur Lage der Integration in Deutschland“

So heißt die eben erschienene neue Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Wie bereits die viel diskutierte Vorgängerstudie „Ungenutzte Potenziale“ (2009) untersucht auch der neue Beitrag des Berlin-Instituts, unterstützt vom GfK Verein (eine Non-Profit-Organisation zur Förderung der Marktforschung), die Fortschritte und Stolpersteine der Integration in Deutschland. Die Untersuchungen des Forscherteams um die Autoren Franziska Woellert und Reiner Klingholz stellen fest, dass sich über die fünf Jahre nur wenige Fortschritte ergeben haben. Doch die Folgen verpasster Integrationsangebote in den letzten 40 Jahren sind weiterhin klar zu erkennen. Der  Aussiedlergruppe, vor allem aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, gilt in dieser Studie eine besondere Aufmerksamkeit…

Link zum Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

Link zur Studie (pdf)