An­trä­ge und Auf­nah­men von Spätaus­sied­lern wei­ter auf er­höh­tem Ni­veau

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Hartmut_Koschyk

Link zur Mitteilung vom 13.04.2015

Koschyk: Die Zahlen zeigen, dass wir den richtigen Weg beschritten haben

Am 14.9.2013 ist das Zehnte Gesetz zur Änderung des Bundesvertriebenengesetzes (10. BVFGÄndG) in Kraft getreten. Es hat die Zusammenführung bislang getrennter Spätaussiedlerfamilien wesentlich erleichtert und die Möglichkeiten zum Sprachnachweis für deutsche Volkszugehörige erweitert. Dadurch hat sich der Zuzug von Spätaussiedlern und deren Familienangehörigen deutlich erhöht: Kamen im Jahr 2013 nur noch 2.427 Personen, waren es im vergangenen Jahr 5.649 Spätaussiedler und Angehörige. Der Zuzug von Spätaussiedlern und Familienangehörigen liegt auch im ersten Quartal 2015 auf ähnlichem Niveau: So wurden in diesem Jahr bis einschließlich März

Tätigkeitsbericht 2014 des Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen Hartmut Koschyk

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TB2015_KoschykBundesbeauftragter Koschyk MdB bedankt sich für die vertrauensvolle und sachorientierte Zusammenarbeit im Jahr 2014

Am 8. Januar 2014 hat das Bundeskabinett Hartmut Koschyk MdB zum Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten berufen.

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die Tätigkeit des Bundesbeauftragten im Jahr 2014 für die Belange der Aussiedler, der nationalen Minderheiten in Deutschland und der deutschen Minderheiten in Europa und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion.

Link zur Mitteilung

Link zur Publikationsseite

Link zum Tätigkeitsbericht im pdf-Format (19 MB)

Pressemitteilung über den Besuch von Helene Fischer im Deutschen Bundestag

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Zertik: Helene Fischer trägt dazu bei, die positive Wahrnehmung der Volksgruppe der Russlanddeutschen weiter zu fördern

DSC_0373-webDer aus Kasachstan stammende erste russlanddeutsche Bundestagsabgeordnete Heinrich Zertik hat im Deutschen Bundestag gemeinsam mit dem Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB und dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Steffen Kampeter MdB, die russlanddeutsche Künstlerin Helene Fischer getroffen. Begleitet wurde sie von ihrem Manager Uwe Kanthak.

Keine Diffamierung der Russlanddeutschen im Ostukraine-Konflikt

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Waldemar Eisenbraun (Bundesvorsitzender)

Medien-Info vom 18. März 2015, Stuttgart

Die Medienwelt will in den Russlanddeutschen aktive Kämpfer im Ostukraine-Konflikt ausgemacht haben. Dabei sind die „Berichte“ und die darauf basierenden Meldungen voll von Konjunktiven und spekulativen Auslegungen.

Als anerkannter Vertreter der Interessen der Deutschen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion beobachtet unser Verband die Berichterstattung in Verbindung mit unseren Landsleuten sehr aufmerksam. Mit Bedauern stellen wir fest, dass es in den Medien keine besondere Erwähnung findet, wenn Athleten russlanddeutscher Herkunft bei internationalen Sportwettkämpfen Medaillen für die Bundesrepublik holen. Ebenso wenig wird medial gewürdigt, wenn Bundeswehrsoldaten russlanddeutscher Abstammung im Afghanistaneinsatz ihr Leben für ihr Vaterland Deutschland opfern.

Die Volksgruppe der Deutschen aus Russland mit über drei Millionen Bundesbürgern gilt nicht nur als nachweislich erfolgreich integriert, sondern auch als friedfertig, rechtstreu und loyal der Bundesrepublik Deutschland gegenüber. Aus voller Überzeugung bewerten wir jede Andeutung als gegenstandslos, die unsere Landsleute im Ostukraine-Konflikt als kämpfenden Akteur sehen will. Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit und aus dem russischsprachigen Raum stammend, müssen noch lange keine Russlanddeutschen sein. In dieser kritischen Frage ist ein Höchstmaß an Sensibilität in Objektivität gefordert.

In jeder Personengruppe kann es Menschen geben, die – von persönlichen Motiven geleitet – ein individuelles Verhalten entwickeln. Daraus jedoch eine Tendenz für die ganze Volksgruppe ableiten zu wollen, ist nicht nur falsch und verwerflich, sondern auch im höchsten Maße diffamierend.

Als größter und ältester Verband der Deutschen aus Russland in der Bundesrepublik werden wir die mediale Landschaft weiterhin intensiv durchleuchten. Wir sind fest entschlossen, auf jede Art von Diffamierung unserer Volksgruppe angemessen zu reagieren und im Bedarfsfall konsequent gegen die Verunglimpfung unserer Landsleute vorzugehen.

Waldemar Eisenbraun
(Bundesvorsitzender)

Parlamentarischer Abend der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag „Deutsche Zuwanderer aus Russland“

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Dr. Hans Jürgen Fahn: Deutsche aus Russland sind eine Bereicherung für unsere Gesellschaft

München. 2,5 Millionen Menschen: So viele deutschstämmige Bürger sind in den vergangenen sechzig Jahren aus der ehemaligen Sowjetunion und den postkommunistischen Reformstaaten Osteuropas nach Deutschland gekommen – allein 300.000 fanden in Bayern eine neue Heimat. Wie wurde dieses beispielhafte Werk der Inte­gration möglich? Das fragten die FREIEN WÄHLER am Freitagabend im Bayerischen Landtag beim Parlamentarischen Abend „Deutsche Zuwanderer aus Russland: Bereicherung unserer Gesellschaft!?“

Gelungene Integration: Erfolgs-Story Russlanddeutsche

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Die Familie Schaufler aus Netphen in den 80er Jahren (Bildrechte: wdr)

Die Familie Schaufler aus Netphen in den 80er Jahren (Bildrechte: WDR)

In Deutschland reden wir oft über misslungene Integration, über Parallelwelten, die entstanden sind. Es scheint oft schwierig zu sein, die Menschen, die zu uns nach Deutschland kommen, in unsere Gesellschaft aufzunehmen. Heimlich, still und leise hat allerdings in den vergangenen Jahren eine Integration stattgefunden, die keiner mehr im Blick hatte – nämlich die der rund 4,5 Millionen Russlanddeutschen, die als Aussiedler oder Spätaussiedler nach dem Krieg bis in die 90er Jahre nach Deutschland gekommen sind.

Link zum WDR-Artikel und Videobeitrag

Trotz vieler anfänglicher Vorurteile sei die Integration der Russlanddeutschen eine Erfolgsgeschichte geworden – das sagt eine aktuelle Studie des Bundesamtes für Migration. Die Familie Schaufler aus Netphen ist eine solche Familie. Ende der 80er Jahre kamen sie nach Deutschland und die Schauflers sagen: Sie sind angekommen.

Link zur BAMF-Studie

Autorin: Anke Bösenberg
Stand: 05.03.2015

WDR – Westdeutscher Rundfunk


Rudolf Schaufler ist Vorsitzender der Kreis- und Ortsgruppe Siegen-Wittgenstein der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V

 

Neuer Vorstand in München

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Vorstand Muenchen 2015

v.l.: Alesja Bauer, Dr. med. Viktor Jurk, Dr. med. Marina Mehlmann, Maria Schefner (Vorsitzende), Elfriede Schamberg, Albert Aab, Tatjana Büxel, Waldemar Eisenbraun (Bundesvorsitzender)

Am 1. März fand die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe München statt. Dabei wurde ein neuer Vorstand mit Maria Schefner an der Spitze gewählt.

Pressemitteilung: SWR-Rundfunkrat

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5. März 2015

Innenminister Reinhold Gall:
„Vertriebenenorganisationen bleiben in wichtigem Gremium vertreten“

„Die Verständigung mit der Europa-Union über den Sitz im Rundfunkrat zugunsten der Landsmannschaften ist ein guter Kompromiss.“ Das sagte Innenminister Reinhold Gall am Donnerstag, 5. März 2015, in Stuttgart. Er begrüße ausdrücklich diese Einigung, weil es aus seiner Sicht unerlässlich sei, dass die Vertriebenen auch nach der Neuregelung des SWR-Staatsvertrages im Rundfunkrat vertreten seien.