Parlamentarischer Abend am 13. März 2015 im Bayerischen Landtag

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Landtagsfraktion Freie Wähler:
“Mit unserem parlamentarischen Abend wollen wir einen Akzent auf die Vielfalt von Biografien, Erfahrungen und Perspektiven von Deutschen aus Russland setzen. Ihre Integration ist eine oft unbekannte Erfolgsgeschichte, die eine größere Verbreitung verdient.”

Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland ist Kooperationspartner des parlamentarischen Abends.

Zum Newsletter der Freien Wähler

Koschyk: Die Frage der Rehabilitierung hat für jede deutsche Regierung eine zentrale Rolle eingenommen

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Hartmut_Koschyk(Ein Auszug aus dem Artikel auf der Internetseite des Bundesbeauftragten Hartmuth Koschyk)

Frage der MDZ:
Seit Jahren kämpfen die Russlanddeutschen im ihre vollständige Rehabilitierung in Russland. Für eine kurze Zeit schien der Kreml ihnen im vergangenen Jahr entgegenkommen zu wollen …

Antwort des Bundesbeauftragten Hartmuth Koschyk:
“… Die Frage der Rehabilitierung hat für jede deutsche Regierung eine zentrale Rolle eingenommen. Das „Protokoll über die Zusammenarbeit zur stufenweisen Wiederherstellung der Staatlichkeit der Russlanddeutschen“ von 1992, das nach wie vor Grundlage unserer Fördermaßnahmen in Russland ist, gibt den Stellenwert der Rehabilitierung als Leitmotiv unserer Zusammenarbeit mit der russischen Regierung besonders deutlich wieder. Natürlich können und wollen wir dabei nicht außer Acht lassen, dass die Situation der Russlanddeutschen in Russland heute eine andere ist als noch in den 1990er Jahren. Und die Rolle der Bundesregierung kann bei der Behandlung der Frage der Rehabilitierung immer nur eine begleitende und unterstützende sein. Die Lösung dieser Frage bleibt zuallererst eine innerstaatliche Angelegenheit zwischen der russischen Regierung und ihrer unstreitig repressierten Volksgruppe der Bürger deutscher Abstammung. Die jüngsten Aktivitäten der russlanddeutschen Selbstorganisation, die Frage der Rehabilitierung in Bezug auf die Gesamtheit der deutschen Minderheit in Russland erneut auf Regierungsebene zu thematisieren, stehen offenkundig im Zusammenhang mit den mit Erlass des russischen Präsidenten vom April 2014 angekündigten Rehabilitierungsmaßnahmen zugunsten der Angehörigen repressierter Völker auf der Krim, die auch die deutsche Volksgruppe dort ausdrücklich einbeziehen. Diese Entwicklung verfolgen wir sehr aufmerksam. Ich weise allerdings darauf hin, dass die deutsche Bundesregierung die Annexion der Halbinsel Krim durch die russische Regierung als einen völkerrechtswidrigen Akt bewertet und somit auch alle weiteren Maßnahmen und Initiativen Russlands dort in diesem Lichte zu betrachten sind.”

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Link zum LmDR-Artikel “Putin unterschreibt Erlass über Maßnahmen zur Rehabilitierung der von der Krim deportierten Völker”

Hamburg: Bundesvorsitzender im Dialog mit aktiven Landsleuten

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Hamburg_02_2015

mit Nikolaus Haufler, Viktor Stumpf, Dr. Otto Horst, Ina Menzer, Waldemar Eisenbraun, Gottlieb Krune

Der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft, Waldemar Eisenbraun, hat Anfang Februar zu einer Gesprächsrunde unter dem Motto “Deutsche aus Russland. Von Hilfesuchenden zu Leistungsträgern” geladen.

Die Einladung war gezielt an die aktiven Landsleute und Gruppen aus Hamburg und Umgebung gerichtet. Das zweistündige Gespräch war vom breiten Interesse, Offenheit, Sachlichkeit und Zukunftsorientierung geprägt.

An der Veranstaltung nahmen teil:
– Vorstandsmitglieder der Landesgruppe Hamburg (LmDR e.V)
– Vorstandsmitglieder des Hamburger Vereins der Deutschen aus Russland (HVDR e.V.)
– Kandidaten für die Hamburgische Bürgerschaft
– Unternehmer und Sportler
– Redaktion der Zeitung „Aussiedlerbote“

Ka­sachs­tan will “sei­ne Deut­schen” auch als “Wirt­schafts­brücke” nut­zen

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MdB Heinrich Zertik, die langjährige Abgeordnete der Deutschen Minderheit im Kasachischen Parlament, Natalya Gellert, Kasachstans Vize-Außenminister Dr. Alexej Volkov, BA Hartmut Koschyk MdB, Dt. Botschafter Dr. Guido Herz

Link zur Nachricht

Arbeitsbesuch des Bundesbeauftragen in Astana, Kasachstan

Kasachstan will die rund 200.000 noch in dem zentralasiatischen Aufsteigerland lebenden und die von dort in die Bundesrepublik Deutschland ausgesiedelten ca. 800.000 Russlanddeutschen in Zukunft verstärkt auch als “Wirtschaftsbrücke” nutzen.

Diese bereits bei der 12. Sitzung der Deutsch-Kasachischen Regierungskommission für Angelegenheiten der Deutschen Minderheit im November des vergangenen Jahres in Berlin deutlich gewordene Haltung des Landes wurde erneut beim Arbeitsbesuch des Beauftragten der Bundesregierung

Hessischer Preis „Flucht, Vertreibung, Eingliederung“ 2015

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Aus Anlass des 60. Jahrestages der Verkündung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen” am 5. August 1950 stiftet das Land Hessen den Hessischen Preis Flucht, Vertreibung, Eingliederung.

Fast ein Drittel aller in Hessen lebenden Bürgerinnen und Bürger hat entweder Flucht oder Vertreibung selbst erlebt, ist durch das Schicksal der nächsten Angehörigen betroffen oder lebt als Spätaussiedlerin oder Spätaussiedler hier. Diese große gesellschaftliche Gruppierung hat das kulturelle, wirtschaftliche und soziale Leben in Hessen bereichert und beteiligt sich an der kulturellen Weiterentwicklung in Europa. Damit dies nicht aus dem Blickfeld gerät, sollen hervorragende kulturelle, literarische oder wissenschaftliche Leistungen in dem genannten thematischen Zusammenhang gewürdigt werden.

Zuzug deutscher Spätaussiedler hat sich mehr als verdoppelt

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140x182_resize_up_land_hessenHSM, Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung
für Heimatvertriebene und Spätaussiedler
Dostojewskistraße 4 65187 Wiesbaden
Verantwortlich: Stephan Krüger M.A.
Telefon (0611) 8 17-32 88 Telefax (0611) 8 17-28 08
E-Mail: Stephan.Krueger@HSM.hessen.de
Internet: www.Vertriebenenbeauftragte.Hessen.de

PRESSEINFORMATION

Wiesbaden, 27.01.2015
Nr. 1 / 2015

Zuzug deutscher Spätaussiedler hat sich mehr als verdoppelt – 10. Änderung des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) zeigt Wirkung

Wiesbaden. Der Zugang von Spätaussiedlern in Deutschland war seit den Änderungen im Zuwanderungsgesetz in den Jahren 2006 bis 2012 rückläufig und erreichte mit bundesweit noch 1.817 Spätaussiedlern im Jahr 2012 seinen Tiefstand. Hessen hat im Jahr 2012 insgesamt 145 Personen aufgenommen. Seit dem Jahr 2013 steigen die Zugangszahlen der Spätaussiedler wieder an und haben sich 2014 mehr als verdoppelt. Bis 30. November 2014 konnten bundesweit 5.127 Personen als Spätaussiedler einreisen. Damit ist ungefähr das Niveau des Jahres 2007 erreicht. Gegenüber dem Jahr 2013 mit 2.427 Personen stellt die Zahl mehr als eine Verdoppelung dar. Hessen hat davon 391 Personen aufgenommen (2013: 185).

Kooperation mit der UPD (Unabhängige Patientenberatung Deutschland)

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Oxana Strobel (UPD Nürnberg), Dr. Sebastian Schmidt-Kaehler (UPD-Geschäftsführer, Berlin), Waldemar Eisenbraun (Bundesvorsitzender der Landsmannschaft)

Im Dezember 2014 sind die Landsmannschaft und die UPD eine Kooperation eingegangen.  In  regelmäßigen  Publikationen  in  der Verbandszeitung “Volk auf dem Weg” erfahren  Interessierte anhand  konkreter  (anonymisierter)  Fallbeispiele,  welche  Rechte  Patienten  in Deutschland haben, welche Neuregelungen es im Gesundheitswesen gibt und wie die Betroffenen im Umgang mit Medizinpersonal, Krankenkasse oder auch Arbeitgeber Fehler vermeiden können.

Die Beratungsangebote sind kostenlos und in Deutsch und Russisch möglich.

Dazu berät Sie die UPD:
• Patientenrechte;
• gesetzliche Neuregelungen im Gesundheitswesen;
• Leistungen der Kostenträger (z.B. Krankenkassen);
• Konflikte mit Ärztinnen und Ärzten oder Krankenkassen;
• Verdacht auf Behandlungsfehler;
• Unterstützung bei Beschwerden;
• Fragen zu diagnostischen Verfahren und zu Behandlungsalternativen;
• Informationen zu Krankheitsbildern und –ursachen;
• Fragen zu Medikamenten, Impfungen und Medizinprodukten;
• Fragen zu den Kosten individueller Gesundheitsleistungen (IGeL);
• Umgang mit den sozialen/psychischen Folgen schwerer Erkrankungen;
• Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung;
• regionale Suche z.B. nach Ärzten, Kliniken, Therapeuten und Selbsthilfe;
• gesundheitliche Rehabilitation.

Bundesweites UPD-Beratungstelefon, kostenfrei und unabhängig:
0800 0 11 77 22,  Deutsch  | Mo-Fr 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
0800 0 11 77 24,  Russisch | Mo/Mi 10-12 Uhr, 15-17 Uhr

Link zur Unabhängige Patientenberatung Deutschland – UPD