Landsmannschaft gedenkt in Berlin der Opfer der Deportation

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DSC_0891In Erinnerung an die Opfer der Deportation, die mit dem Erlass der Sowjetmachthaber am 28.08.1941 begann,  wurden heute am Denkmal der Deutschen aus Russland, im Marzahner Parkfriedhof, Kränze und Blumen niedergelegt. Die Gedenkveranstaltung organisierte die Landesgruppe Berlin-Brandenburg der Landsmannschaft mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamtes Marzahn.

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Zum Tag der Trauer und des Andenkens an russlanddeutsche Deportationsopfer

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deport„Diesen Tag begingen wir, Studenten und Lehrer an der pädagogischen Hochschule Omsk, bereits Anfang der 70er Jahre. Es war ein ziemlich enger, vertrauter Kreis von Gleichgesinnten. Und diese Gedenken wurde selbstverständlich inoffiziell durch-geführt.

Offiziel gedachten wir der Opfer der Zwangsaussiedlung der Russlanddeutschen aus ihren angestammten Wohngebieten in der Redaktion der Zeitung „Freundschaft“ im Jahr 1988, nach dem mir im selben Jahr das Amt des Chefredakteurs anvertraut wurde. Die Trauerveranstaltung fand in meinem Arbeitszimmer, das um die 100 Personen (dicht aneinander gedrängt) fassen konnte). Und es war auch wirklich voll.

Das Einleitungswort

In­ter­view mit Bun­des­be­auf­trag­tem Koschyk zur La­ge der deut­schen Min­der­heit in der Ukrai­ne

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57. Jahrgang/ Nr. 04/2015 Deutscher Ostdienst – Das Nachrichtenmagazin des Bundes der Vertriebenen
Hartmut_Koschyk

Der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk MdB.

„Minderheit in der Ukraine ein  einzigartiges Bindeglied“

Hartmut Koschyk MdB im Gespräch mit dem Deutschen OstDienst

Das Interview in  als PDF-Datei > hier

Zur ukrainischen Übersetzung  > hier

Zur russischen Übersetzung >hier

Herr Koschyk, als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen sind Sie auch für die mehr als 33.000 Ukrainer mit deutscher Abstammung zuständig, die sich bei der Volkszählung von 2001 noch offen zu ihrer Herkunft bekannt haben. Bei der Volkszählung 1939 waren es noch mehr als 800.000 Deutsche auf dem Territorium der Ukraine. Sie sind 2014 im Auftrag der Bundesregierung in die Ukraine gereist, welchen Eindruck hatten Sie von der Stimmung innerhalb der Volksgruppe?

Einladung zum Gedenktag der Deutschen aus Russland

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Friedland14_Mahnmal_K - KopieVeranstaltungslink anzeigen

Flyer zur Veranstaltung als PDF-Datei

Schirmherr der Veranstaltung: Dr. Adolf
Bauer, Bürgermeister der Stadt Würzburg

Programm:

Grußworte / Reden:
Vorsitzende der Orts- und Kreisgruppe Albina Baumann

Bürgermeister der Stadt Würzburg Dr. Adolf Bauer

Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland
Waldemar Eisenbraun

Zentrale Gedenkveranstaltung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

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FriedlandbildFriedland, 12. September 2015,
14 Uhr:

Die zentrale Gedenkveranstaltung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland findet wie schon in den letzten Jahren auf dem Gelände des Grenzdurchgangslagers Friedland statt.

Die Schirmherrschaft hat der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Stephan Weil (SPD), übernommen. Die Organisation liegt erneut in den Händen der Landesgruppe Niedersachsen mit ihrer Vorsitzenden Lilli Bischoff. Als Schwerpunkt für die Veranstaltung wurde das Thema

„Erinnerung bewahren – neue Heimat
mitgestalten: 250 Jahre
russlanddeutscher
Geschichte“

gewählt.

Sie geben Aussiedlern eine Stimme

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BZ_07082015Badische Zeitung, Ausgabe 07.08.2015

Ein Jahr im Ortschaftsrat / Vier Russlanddeutsche berichten über ihre Erfahrungen in der Kommunalpolitik.

LAHR. Bei den Kommunalwahlen 2014 hat es auch sieben Spätaussiedler unter den Kandidaten gegeben, die sich um Sitze in den Ortschaftsräten bewarben. Vier von ihnen haben geschafft, gewählt zu werden. Nach etwas mehr als einem Jahr kommunalpolitischer Tätigkeit hat sie die BZ nach ihren bisherigen Erfahrungen gefragt.


Elena Romme, Hugsweier
„Im Ortschaftsrat kann ich die Anregungen meiner Landsleute einbringen. Ich führe tagtäglich

Ökumenischer Schreibwettbewerb der Jugend „Unsere Weihnachten“

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Oekumenischer Schreibwettbewerb2015Ausschreibung: Ökumenischer Schreibwettbewerb der Jugend
„Unsere Weihnachten (in Russland).
Erinnerungen und Gedanken an ein christliches Fest“


Zielgruppe:
Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren aus Deutschland, Russ land und Kasachstan sowie den anderen Republiken der ehemaligen UdSSR. Zu deren Förderung werden vier Preise gestiftet.  Weitere Teilnehmer, die über Weihnachten in ihrer Kindheit und Jugend eine literarische Arbeit einreichen, sind herzlich willkommen. Die fünf besten Beiträge werden in eine Weihnachtsbroschüre und DVD aufgenommen.

Entfaltung des Projekts:
Rahmenbedingungen: Unveröffentlichter literarischer Text (Erzählung, Gedicht…), max. fünf Seiten (30 Zeilen pro Seite und 60 Anschläge pro Zeile) in fünf Exemplaren auf Papier oder auf CD bzw. DVD aufgenommen.

Einsendeschluss ist der 30. September 2015.
Die Beiträge zum Wettbewerb sind zu richten an:
Agnes Gossen
Bonner Str. 5
53919 Weilerswist
E-Mail: agnes.gossen@gmx.de

Prämierung:
Prämiert werden die drei besten plus

Landesgruppe Bayern zum Gespräch im Heimatministerium

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LG_Bayern_Soeder

Bayerischer Staatsminister Dr. Söder (Mitte) mit Vertretern der Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft

„Die Landsmannschaft leistet eine hervorragende Arbeit“, so Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. 


Zu einem Gespräch trafen sich am 30.07.2015 der Vorstand der Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland mit dem Bundes- und Landesvorsitzenden Waldemar Eisenbraun und weitere Vertreter der Landesgruppe mit Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. Das Gespräch fand im Nürnberger Haus des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat statt, wo die Behörde seit Februar 2014 neben München ihren zweiten Dienstsitz hat.

„Es gibt nur ein Heimatministerum

„Höherstufung“ von Spätaussiedlern: neues höchstrichterliches Urteil

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BVerwG

Meldung des Bundesverwaltungsamtes:

Das Bundesverwaltungsgericht hat am 16.Juli 2015 mit einem Grundsatzurteil über eine Rechtsfrage entschieden, die sich seit dem Inkrafttreten des 10.  Änderungsgesetzes zum Bundesvertriebenengesetz im September 2013 gestellt hatte.

Das Gesetz sieht zahlreiche Lockerungen für die Anerkennung als Spätaussiedler vor. Daraus haben Personen, die teils auch schon vor vielen Jahren seit 1993 nach Deutschland gekommen waren, den Schluss gezogen, dass auch auf sie nachträglich das neue Recht Anwendung finden müsse. 11.000 Ehegatten und Abkömmlinge von Spätaussiedlern haben daher beim Bundesverwaltungsamt beantragt, sie nachträglich ebenfalls als Spätaussiedler anzuerkennen. Ziel dieser Anträge ist meist die Anrechnung der im Herkunftsgebiet zurückgelegten Arbeitszeiten in der deutschen Rentenversicherung, die nur den Spätaussiedlern, nicht aber ihren Familienmitgliedern gewährt wird.

Das Bundesverwaltungsgericht hat nun entschieden, dass sich die Rechtsstellung der Spätaussiedler immer nach dem Recht im Zeitpunkt der Übersiedlung richtet und hat damit die von Bundesministerium des Innern und Bundesverwaltungsamt stets vertretene Rechtsansicht gebilligt. Das neue Recht findet daher nur auf Neufälle, auf Einreisen nach dem 13.09.2013, Anwendung. Den sogenannten Anträgen auf „Höherstufung“ von § 7 auf § 4 des Bundesvertriebenengesetzes von früher eingereisten Personen ist damit die Basis entzogen. Das Bundesverwaltungsamt wird diese Anträge insgesamt ablehnen.

Zur Meldung des Bundesverwaltungsamtes (BVA)

Zur Meldung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG)