Bundesdelegiertenversammlung 2013

Waldemar Eisenbraun

neuer Bundesvorsitzender

Zu erheblichen Umwälzungen in der Zusammensetzung des Bundesvorstandes der Landsmannschaft kam es bei der Bundesdelegiertenversammlung am 27. und 28. April 2013 in der Jugendherberge Stuttgart. Zum Nachfolger des nicht mehr angetretenen Bundesvorsitzenden Adolf Fetsch wurde Waldemar Eisenbraun (Bayern) gewählt. Neu im Vorstand sind Johann Thießen (Hessen), Alexander Rupp (Berlin), Alexander Kühl (NRW) und Edmund Siegle (Baden-Württemberg). Wieder gewählt wurden Leontine Wacker (Baden-Württemberg) und Ewald Oster (Bayern).

 

Der neu gewählte Bundesvorstand der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (jeweils von links): - sitzend: Edmund Siegle, Leontine Wacker, Ewald Oster; - stehend: Alexander Kühl, Waldemar Eisenbraun (Vorsitzender), Johann Thießen, Alexander Rupp.

Der neu gewählte Bundesvorstand der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (jeweils von links): – sitzend: Edmund Siegle, Leontine Wacker, Ewald Oster; – stehend: Alexander Kühl, Waldemar Eisenbraun (Vorsitzender), Johann Thießen, Alexander Rupp.

Der Bedeutung der Versammlung angemessen, war die Beteiligung ungewöhnlichhoch: Lediglich sieben der insgesamt 128 teilnahmeberechtigten Delegierten waren nicht erschienen.

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“Landsmannschaft wichtigster, wenn nicht einziger Ansprechpartner”

Dr. Christoph Bergner besucht Bundesgeschäftsstelle in

Stuttgart

Goldene Ehrennadel für den Aussiedlerbeauftragten

Adolf Fetsch (rechts) überreichte Dr. Christoph Bergner die goldene Ehrennadel der Landsmannschaft.

Adolf Fetsch (rechts) überreichte Dr. Christoph Bergner die goldene Ehrennadel der Landsmannschaft.

Zum wiederholten Male stattete der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner, der Bundesgeschäftsstelle der Landsmannschaft in Stuttgart am 9. April einen Besuch ab.

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31. Bundestreffen in Augsburg

Bundestreffen in Augsburg

Bundestreffen in Augsburg

31. Bundestreffen in Augsburg

250 Jahre russlanddeutscher Geschichte

250 Jahre russlanddeutscher Geschichte

MALWORKSHOP AM 16. UND 17. MÄRZ 2013 mit Andrej Knoblok (Moskau) und Willi Bunkowski (München)

MALWORKSHOPmit Andrej Knoblok (Moskau) und Willi Bunkowski (München)

MALWORKSHOP
mit Andrej Knoblok (Moskau) und Willi Bunkowski (München)

Farbenfrohe Welten

Ab dem 18. März 2013 im Haus der Deutschen aus Russland

Farbenfrohe Welten

Farbenfrohe Welten

Raitelsbergstraße 49, 70188 Stuttgart zeigen wir Werke der
russlanddeutschen Maler Willi Bunkowski (München) und
Andrej Knoblok (Moskau).
Die Ausstellung setzt die gemeinsame Kulturarbeit der Landsmannschaft der
Deutschen aus Russland e.V. und des Internationalen Verbandes der Deutschen
Kultur (Moskau) im Rahmen ihres Partnerprojektes.

Junge Russlanddeutsche aus Lahr Teilnehmer eines Kommunikationsworkshops in Bonn

Pressemitteilung zum Kommunikationsworkshop für junge Aussiedler der Konrad-Adenauer-Stiftung Anfang April 2013 in Bonn

Junge Russlanddeutsche aus Lahr Teilnehmer eines Kommunikationsworkshops in Bonn

Junge Russlanddeutsche aus Lahr Teilnehmer eines Kommunikationsworkshops in Bonn

Im Rahmen des neuen bundesweiten Förderprogramms für junge Aussiedler lud die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) junge Mitglieder der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. sowie anderer Selbstorganisationen zu einem Kommunikationsworkshop Anfang April 2013 in Bonn ein. Die der CDU nahestehende politische Stiftung konzipierte für junge deutschstämmige Aussiedler ein Multiplikatorenprogramm zur Förderung des gesellschaftspolitischen Engagements vor Ort.

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Auszeichnung: Bronzene Ehrennadel an Lilli Schäfer

1993 kam Lilli Schäfer mit ihrer Familie nach Deutschland und landete in Erfurt.

Auszeichnung: Bronzene Ehrennadel an Lilli Schäfer

Auszeichnung: Bronzene Ehrennadel an Lilli Schäfer

Schon im Übergangswohnheim hatte sie angefangen, den Landsleuten bei ihren ersten Schritten in der neuen Heimat zu helfen. Zuerst hat sie Behördenpost gelesen und den Betroffenen den Inhalt erklärt. Als bekannt wurde, dass sie Deutschlehrerin ist, kamen Nachfragen, ob sie den Kindern der russlanddeutschen Familien bei deren Vorbereitung auf die Schule helfen könnte. So fing ihr Ehrenamt an…

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Aufschlussreich und stimmungsvoll: Feier zum Internationalen Frauentag im Verein

Die gemeinsame Feier zum Internationalen Frauentag der Ortsgruppe Erfurt der

Feier zum Internationalen Frauentag im Verein Erfurt

Feier zum Internationalen Frauentag im Verein Erfurt

Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft (DRFG) und der Ortsgruppe Erfurt der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LMDR), die am 9. März 2013 im Zentrum für Integration und Migration in der Rosa-Luxemburg-Str. stattgefunden hatte, war ein voller Erfolg.

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Volk auf dem Weg März 2013

VadW_Maerz Vorne 2013

 

 

 

 

 

 

 

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Bundesverdienstorden für Adolf Fetsch

Im Rahmen eines feierlichen Aktes am 6. März 2013 im Bayerischen

Staatsministerin Christine Haderthauer überreichte Adolf Fetsch den Bundesverdienstorden.

Staatsministerin Christine Haderthauer überreichte Adolf Fetsch den Bundesverdienstorden.

Sozialministerium in München überreichte die Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christine Haderthauer, dem Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, Adolf Fetsch, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, das ihm Bundespräsident Joachim Gauck im Dezember 2012 verliehen hatte.

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Katharinen-Preis der Deutschen aus Russland

In seiner Sitzung am 2. Februar 2013 beschloss der Bundesvorstand der

Statue der jungen Zarin im Schlosspark zu Zerbst.

Statue der jungen Zarin im Schlosspark zu Zerbst.

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland die Stiftung eines Katharinen-Preises für Personen und Einrichtungen, die sich in besonderer Weise um die Russlanddeutschen verdient gemacht haben. Der Preis soll erstmals im Rahmen einer Feierstunde am 28. Juni 2013, also am Vortag des 31. Bundestreffens der Landsmannschaft in Augsburg, im Goldenen Saal des Augsburger Rathauses verliehen werden. Nachstehend der Wortlaut des Statuts.

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„Einmal Russland und zurück. 250 Jahre Katharinenerlass”

„Einmal Russland und zurück. 250 Jahre Katharinenerlass” – Veranstaltungsjahr 2013 in Nürnberg

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Auch aus Nürnberg und Umgebung machten sich einige Hundert Männer und Frauen auf den Weg nach dem Osten, als Zarin Katharina II.  am 22. Juli 1763 ihr Manifest veröffentlichte und Ausländer einlud, in Russland zu siedeln. In der hoffnungslosen Situation – Deutschland war vor 250 Jahren von Krisen und Kriegen erschüttert – suchten auch sie, wie Tausende andere aus anderen deutschen Gebieten, eine Zukunft in der Ferne. Hunderttausende ihrer Nachfahren wurden vor allem im 20. Jahrhundert Opfer von Unterdrückung, Deportation und Mord. Seit Mitte der 1950er Jahren wanderten nach und nach auch deutsche Familien aus der Sowjetunion in die Bundesrepublik aus – zurück in das Land ihrer Vorväter.

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SONDERSIEDLER IN DER KOMI ASSR – СПЕЦПОСЕЛЕНЦЫ В КОМИ АССР

Liebe Landsleute!

Einige von Ihnen werden es wissen, dass die Stiftung „Pokajanie“ („Reue“) in Syktyvkar ein Martyrologium der Opfer der politischen Repressionen in der Republik Komi erstellt und 9 Bände (13 Bücher) veröffentlicht hat. Darin sind die Insassen der verschiedenen Zwangsarbeitslager, die auf dem Gebiet der Republik existierten, mit Kurzbiographien aufgeführt. In jedem Band ist auch eine Reihe von Dokumenten enthalten, die das Lagerleben betreffen.

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Erfolgsrezepte aktiver Gruppen

Workshop der Landsmannschaft in Karlsruhe

Die Teilnehmer des Workshops in Karlsruhe.

Die Teilnehmer des Workshops in Karlsruhe.

Am 17. und 18. November fand  unter der Leitung der Bundesgeschäftsführerin der Landsmannschaft, Dr. Ludmila Kopp, in Karlsruhe ein Workshop für Vorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und Leiter von Jugendgruppen und Migrantenorganisationen statt.

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Volk auf dem Weg Januar 2013

Volk auf dem Weg Januar 2013

Volk auf dem Weg Januar 2013

Internationaler Stammtisch – Länder stellen sich vor

Interkulturelle Woche in Erfurt

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Russlanddeutscher Kulturpreis

Förderpreis für Alexander Reitenbach – Ehrengabe für Eugen Rangnau

 

Die Jury zur Vergabe des Russlanddeutschen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg hat die Preisträger des Jahres 2012 im Bereich Musik und Musikwissenschaften ermittelt.

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“Jahre des Terrors” Veranstaltungsreihe der Landsmannschaft in Stuttgart eröffnet

 

Im feierlichen Rahmen wurde am 24. Oktober im Haus der Deutschen aus Russland in Stuttgart die Ausstellung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland eröffnet, die Werke von Michael Disterheft und Viktor Hurr zu zwei Jahrestagen der tragischen Geschichte der Deutschen in der ehemaligen Sowjetunion zeigt: Zum 75. Mal jährt sich heuer der “Große Terror” der Jahre 1937 und 1938, dem etwa 55.000 Deutsche des Landes zum Opfer fielen, und vor 70 Jahren fanden die ersten Mobilisierungen von deutschen Frauen, Männern und Jugendlichen für die stalinistischen Zwangsarbeitslager statt. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Internationalen Verband der Deutschen Kultur (Moskau) durchgeführt und durch eine Reihe von Veranstaltungen ergänzt.

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Kurzinterview mit Viktor Hurr

Ausstellung „Jahre des Terrors. Deutsche in der Sowjetunion in den Jahren 1937/38 und 1941-1946“ im Haus der Deutschen aus Russland in Stuttgart

 

Fotoalbum zu der Ausstellung

Jahre des Terrors. Programmheft der Ausstellung

Stuttgarter Kulturkalender über die Veranstaltungsreihe im Haus der Deutschen aus Russland

Die Reise ins Römische Reich

LMDR München nimmt in einer museumspädagogischen Aktion teil.

Am 30.09.12 organisierte die Orts- und Kreisgruppe München der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LMDR) unter der Leitung von Viacheslav Lel eine Busreise für Kinder bis 16 Jahre und ihre Eltern, um die Heimat und ihre Geschichte besser kennenzulernen und 11. Internationale Römertage Aalen 2012 zu besuchen.

Foto W. Müller

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1. September 2012: Gedenkfeier der Landsmannschaft in Friedland

Die zentrale Gedenkfeier der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland findet auch in diesem Jahr unter Federführung der Landesgruppe Niedersachsen mit ihrer Vorsitzenden Lilli Bischoff im Grenzdurchgangslager Friedland statt. Wir treffen uns dort am 1. September (Samstag) ab 13.30 Uhr und laden Sie ganz herzlich zur Teilnahme ein.

 

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister, der auch die Festrede hält.

Ministerpräsident David McAllister

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Gemeinsam bewegen! Sport- und Kulturfest in Halle an der Saale am 16. Juni 2012

Am 16. Juni 2012 fand in Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) ein Sport- und Kulturfest statt, an dem Sportmannschaften und Einzelspieler aus ganz Deutschland um Pokale und Medaillen in folgenden Turnieren kämpfen konnten: Fußball, Volleyball, Schach und Tischtennis.



Sport ist populär unter Russlanddeutschen sowohl in ihren Herkunftsgebieten, als auch hier in Deutschland. Davon zeugt auch eine hohe Zahl der bekannten Sportler russlanddeutscher Herkunft, wie z. B. der Fußballer Andreas Beck (FC Hoffenheim) oder Ina Menzer, Boxweltmeisterin im Federgewicht. Viele Vereine und Verbände der Spätaussiedler haben sich zur Aufgabe gemacht, über sportliche Aktivitäten zur Integration der Russlanddeutschen in Deutschland beizutragen. Auch für den Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland ist Sport eine der Richtungen der Arbeit, über die sehr viele Jugendliche erreicht werden und ihnen bei ihrer Integration geholfen werden kann.
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Ein Chorfest, das die Herzen bewegt

Zum neunten Mal Freundschaftssingen in Pforzheim

 

Sieben Chöre folgten auch in diesem Jahr der Einladung der Pforzheimer und kamen zum Freundschaftssingen am 5. Mai im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach (Baden-Württemberg). Zum neunten Mal in Folge präsentierten sich die Chöre beim großen Chorfest zum Hören, Erleben und Mitmachen.

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Sollten die Katholiken aus Russland sich organisieren? Ihre Meinung ist uns wichtig!

Bereits beim ersten Treffen des neuen Beraterkreises von Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Vertriebene und Aussiedler, wurde die Frage formuliert: Sollten die Katholiken aus Russland sich organisieren und eine Laienorganisation gründen?

Katholikentag in Mannheim 2012: Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (links) und Visitator Dr. Alexander Hoffmann mit jungen Besuchern.

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Ehrenamt: “Motivieren – Medien – moderne Technik”

Vertreter von etwa 15 Orts- und Kreisgruppen der Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft aus allen Teilen des Freistaates waren zu der Multiplikatorenschulung erschienen, die sich am 12. und 13. Mai in Straubing mit den Themen ehrenamtlicher Arbeit “Motivieren – Medien – moderne Technik” befasste. Die Veranstaltung wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Die Teilnehmer der Multiplikatorenschulung in Straubing.     Mehr Fotos

 Begrüßt wurden die Teilnehmer vom Mitglied des bayerischen Landesvorstandes der Landsmannschaft, Karl Kromer, der die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes würdigte, der in den meisten Fällen zusätzlich zu einem harten Arbeitstag im Hauptberuf geleistet werde. Als Belohnung der Arbeit nannte Kromer Veranstaltungen wie die Feier zum 55-jährigen Bestehen der Orts- und Kreisgruppe Augsburg im April d.J., bei der einfach alles gestimmt habe.

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250. Jahrestag der Einladung ausländischer Kolonisten durch Katharina II.

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland hat in der letzten Zeit mehrere Anfragen bezüglich des 250. Jahrestags der Einladung von ausländischen Kolonisten nach Russland erhalten. Dazu erklärt die Landsmannschaft:

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Volk auf dem Weg Juni 2012

Sport- und Kulturfest 2012 in Halle/Saale

Eltern und Kinder erkunden Bayern – LMDR München geht auf die Reise

Am 20.05.12 organisierte die Orts- und Kreisgruppe München der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LMDR) unter der Leitung von Viacheslav Lel eine Busreise für Kinder bis 12 Jahre und ihre Eltern, um die neue Heimat Bayern kennenzulernen und zwei interessante Orte Bayerns – das Südostbayerische Naturkundemuseum und das Mammut-Museum Siegsdorf sowie im Anschluss den Freizeitpark Ruhpolding zu besuchen.

Am Sonntag, dem 20. Mai, fanden sich ca. 50 Teilnehmer vor dem Münchener LDMR-Büro, um in Richtung Chiemsee aufzubrechen. Während der Fahrt unterhielt die Reiseführerin Marina Mayer die Teilnehmer mit interessanten Geschichten über Bayern und brachte ihnen verschiedene Anfeuerungsgesänge bei. Nach ca. einer Stunde Fahrt kam die Gruppe in Siegsdorf an, gespannt auf das interessante Programm im Mammut-Museum.

Die Museumsmitarbeiterin zeigte den Teilnehmern unter anderem, wie in der Steinzeit Feuer erzeugt wurde. Die Kinder konnten dann selbst Amulette basteln und Bilder mit Steinzeit-Pinseln malen. Der Höhepunkt des Programms war Stockbrotbacken. Und wenn anfänglich nur die Kinder am Feuer standen, so vergingen kaum fünf Minuten, als dann auch die Eltern begeistert die Initiative ergriffen, so ansteckend war das.

Nach zweieinhalb Stunden mussten die Teilnhemer das Museum leider schon verlassen, um mit dem Bus weitere 10 km in Richtung Freizeitpark Ruhpolding zu fahren. Dort wartete auf sie ein leckeres Mittagsessen in einem gut bayrischen Restaurant und viele Attraktionen des Freizeitparks. Müde, aber sehr zufrieden und mit vielen neuen Bekannten kamen die Teilnehmer erst am Abend wieder zurück nach Müchchen.

Die Reise wurde teilweise durch die Friedlandshilfe e. V. unterstützt.

LMDR München                           Mehr Fotos

Mit Ulla Lachauer auf verschlungenen Wegen russlanddeutscher Familiengeschichten

Ulla Lachauer                        Foto: Stephanie Schweigert, Rowohlt Verlag

Ulla Lachauer (geb. 1951 in Ahlen/Westfalen) ist Dokumentarfilmerin, freie Journalistin und Buchautorin. Nach ihrem Buch „Ritas Leute – Eine deutsch-russische Familiengeschichte“, das seit 2002 in vierter Auflage erschienen ist, folgt sie nun in ihrem Film „Die Heinrichs aus Kasachstan“, der am 13. April 2012 im WDR (23.15-24.00) ausgestrahlt wird, den verschlungenen Spuren einer anderen russlanddeutschen Familiengeschichte. Wie in „Ritas Leute”, das den Leser auf die Reise in das Unbekannte, in „dunkle Zeiten hinter dem eisernen Vorhang” mitnimmt, lernt man auch in „Die Heinrichs aus Kasachstan“ Fakten und Materialien kennen, von denen hierzulande zu wenig bis gar nichts bekannt ist. Im Buch wie im Film gelingt der Autorin am Beispiel der vielfach verschlungenen Wege zweier russlanddeutscher Familien ein facettenreicher Einblick in die Geschichte der Russlanddeutschen.

Nina Paulsen (VadW) stellte Ulla Lachauer einige Fragen.

 

Liebe Frau Lachauer, dass einheimische Autoren Themen der russlanddeutschen Geschichte aufgreifen, ist immer noch eine Ausnahme. Sie wenden sich zum zweiten Mal dieser Thematik zu – zum ersten Mal in dem Buch „Ritas Leute – Eine deutsch-russische Familiengeschichte“ und nun im WDR-Fernsehfilm „Die Heinrichs aus Kasachstan“. Wie hat dieses Interesse angefangen?

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Volk auf dem Weg Mai 2012

„In der Kultur zu Hause“ – Abwechslungsreiches Kulturwochenende der Landesgruppe Bayern

Tanzgruppe des Seminars mit Nadja und Waldemar Fuchs vom Tanzensemble „Birkenhain“ aus Schlüsselfeld.

Es ist wie dahoam“, so die zufriedenen Äußerungen der Seminar­teilnehmer nach dem Auftritt der Schauspielerin Maria Warkentin, die im Rahmen ihres Workshops spontan in die Rolle der „russlanddeutschen Oma“ schlüpfte und in der authentischen Mundart ihrer wolgadeutschen Mutter über die Auswanderung und das Einleben in Deutschland erzählte.

 

Mit dem Motto „In der Kultur zu Hause“ und den Schwerpunkten Gesang, Tanz und Theater lockte die Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft über 30 kulturinteressierte Landsleute aus verschiedenen Orten Bayerns in das Schweinfurter Jugendgästehaus zum Kulturwochenende vom 24. und 25. März.

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Internationale Wochen der Deutschen aus Russland in München

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung der Orts- und Kreisgruppe München der Landsmannschaft zur Eröffnungsfeier der Internationalen Wochen der Deutschen aus Russland am 22. April in den Räumen des Anton-Fingerle-Bildungszentrums.

In dieser Zeit wird hier zum ersten Mal die landsmannschaftliche Wanderausstellung in München präsentiert. Bei der Eröffnungsfeier stand das kulturelle Erbe der Deutschen aus Russland, vorgestellt von russlanddeutschen Kulturgruppen aus Bayern, im Mittelpunkt.

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Eine eindrucksvolle Feier!

Augsburg: 55 Jahre Orts- und Kreisgruppe und Stationen der Verfolgung

 

Es kommt nicht allzu häufig vor, dass bei einer Veranstaltung einfach alles stimmt: der Ort, der Besuch, die Thematik, das Programm und die feierliche Stimmung. Bei der Jubiläums- und Gedenkfeier der Orts- und Kreisgruppe Augsburg (Bayern) der Landsmannschaft am 23. April war es der Fall.

 Zum wiederholten Male nämlich konnten die Augsburger im prunkvollen Goldenen Saal des Rathauses zusammenkommen, und sie erwiesen sich dieser Auszeichnung als würdig, indem sie ihn bis auf den letzten Platz füllten. Gewidmet war die Veranstaltung nicht nur dem 55. Jahrestag der Gründung der Orts- und Kreisgruppe Augsburg, sondern auch den beiden tragischen Gedenktagen der Deutschen aus Russland 2012 – dem 70. Jahrestag der Einberufungen von deutschen Frauen und Männern in die sowjetischen Zwangsarbeitslager der so genannten Trudarmee und dem 75. Jahrestag des “Großes Terrors” der Jahre 1937 und 1938 in der Sow­jetunion.

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Unser Einsatz geht weiter!

Liebe Landsleute,

wie wir immer wieder berichtet haben, werden die Integrationserfolge der Deutschen aus Russland durch alle ernst zu nehmenden Studien als vorbildlich bezeichnet, und jeder, der sie als Belastung für die Bundesrepublik Deutschland bezeichnet, lässt erkennen, dass er in seinen Aussagen von Vorurteilen geblendet ist.

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland leistet seit über 60 Jahren ihren Beitrag zu dieser Entwicklung und hat Erfolge zu verzeichnen, auf die wir stolz sein dürfen. Allen unseren solidarischen Mitstreitern, im Bundesvorstand, in den Landesgruppen, in den örtlichen Gliederungen, danke ich von ganzem Herzen. Sie haben sich um unsere Volksgruppe verdient gemacht!

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Viele Jahrzehnte von zentraler Bedeutung für die Landsmannschaft

Mit einer Feierstunde am 3. März 2012 im prunkvollen Musiksaal des Hessischen Landtages in Wiesbaden feierte der Landesverband Hessen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland den 60. Jahrestag seines Bestehens. Unter den Ehrengästen befanden sich die Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler, Margarete Ziegler-Raschdorf, ihr Amtsvorgänger Rudolf Friedrich, die Vorsitzende der UdV Hessen, Gudrun Osterburg, sowie weitere Vertreter aus Politik, Verbänden und der Öffentlichkeit. Die Festrede hielt der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft, Adolf Fetsch. Die Schirmherrschaft über die Jubiläumsfeier hatte der Präsident des Hessischen Landtages, Norbert Kartmann, übernommen.

Der Musiksaal mit seinen aufwändig gestalteten Wand- und Deckenmalereien und Verzierungen sorgte für das passende Ambiente der Jubiläumsfeier. Die würdige Atmosphäre wurde durch klassische Musik mit Stücken von Franz Schubert, Pjotr Tschaikowski und Sergej Prokofjew, gespielt von Julia Reingardt (Klavier) und Elina Granowskaja (Geige), umrahmt.

Margarete Ziegler-Raschdorf: Andere Bundesländer können von Hessen lernen

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen, Johann Thießen, ging Norbert Kartmann in seinem Grußwort auf die Geschichte der Russlanddeutschen ein und betonte die große Bedeutung der Aufklärungs- und Kulturarbeit der Landsmannschaft in Hessen.

Margarete Ziegler-Raschdorf überbrachte die Gratulationen der Landesregierung und wandte sich in ihrer Ansprache ebenfalls der Geschichte der Russlanddeutschen zu, in der man immer wieder Neues entdecken könne. Sie lobte die Erfolge der landsmannschaftlichen Arbeit in Hessen, vor allem im Rahmen des Projektes „Auf- und Ausbau eines Netzes der Multiplikatoren zum Zweck der Verstärkung der Integrationsarbeit mit russlanddeutschen Spätaussiedlern“ (Leiterinnen Rosa Emich und Svetlana Paschenko), das seit 1999 von der Hessischen Landesregierung gefördert wird. Manche Dinge liefen in Hessen so erfolgreich, dass andere Bundesländer sie übernehmen könnten, betonte die Beauftragte.

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Farbenprächtig und international

Projektleitung              Pressespiegel                     Fotogalerie

Farbenprächtig und international – Herbstfestival der Talente in München zeigte hohes künstlerisches Niveau

Zum zweiten Mal in Folge fand in München am 23. Oktober 2011, diesmal in den Räumen des Anton-Fingerle-Bildungszentrums (Schlierseestraße 47), das Herbstfestival der Talente statt. Überschrieben mit Herbstfestival der Traditionen und Kultur der Russlanddeutschen wurde das Projekt seinem Motto in dem Sinne gerecht, dass die Teilnehmer die ganze kulturelle Vielfalt ihrer Herkunftsregionen in der ehemaligen Sowjetunion zeigten. Generationenübergreifend präsentierten sie sich mit einem ausgesprochen hohen künstlerischen Niveau. Das Herbstfestival ist eine Initiative der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. und des Projektes „Angekommen und Integriert in Bayern“ (Projektleiterin Olga Gusch) mit Unterstützung der russischsprachigen katholischen Seelsorge München.

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